Shortdrinks

Shortdrinks sind kompakte, konzentrierte Cocktails in kleinen Gläsern, meist mit 60 bis 120 ml im Glas. Viele werden gerührt, sind spirituosenbetont und zum langsamen Genießen gedacht, etwa Martini, Manhattan, Negroni oder Sazerac. Andere sind kurz geshakte Sours. Auf dieser Seite findest du sie alle, mit genauen Mengen und Hinweisen zu Verdünnung, Temperatur und Glas. Genau diese drei Punkte entscheiden, ob ein Shortdrink rund oder scharf schmeckt.

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Was als Shortdrink gilt

Ein Shortdrink kommt mit wenig oder gar keinem Filler aus. Der Geschmack stammt fast ganz aus Spirituosen, Likören, Wermut, Bitters und bei geshakten Varianten aus Zitrussaft und Zucker. Das Ergebnis ist klein im Volumen, aber intensiv im Geschmack und pro Schluck meist stärker als ein Longdrink. Deshalb kommt es hier so sehr aufs genaue Abmessen an: Es gibt kein Soda, das eine Unwucht überdeckt.

Gerührt oder geshakt

Verdünnung gehört zum Rezept

Schmelzwasser mildert den Alkohol und öffnet die Aromen. Ein gerührter Martini oder Manhattan nimmt beim Mixen etwa ein Fünftel bis ein Viertel seines Volumens an Wasser auf. Zu wenig, und der Drink brennt. Zu viel, und er schmeckt dünn. Nimm kaltes, hartes Eis direkt aus dem Gefrierfach und probier vor dem Abseihen einen Tropfen vom Barlöffel.

Glas und Temperatur

Serviere gerührte Shortdrinks ohne Eis in einer vorgekühlten Coupette, einem Nick & Nora oder einer Cocktailschale, oder auf einem großen Eiswürfel im Tumbler. Ein großer Würfel schmilzt langsam und hält den Drink kalt, ohne ihn schnell zu verwässern. Halte die Portionen klein: Ein guter Shortdrink will langsam getrunken werden und ist etwa zehn Minuten lang auf seinem Höhepunkt.