Zerdrück ein paar reife Erdbeeren zusammen mit Limette und Zucker, und die klassische Caipirinha wird tiefrot und etwas weicher. Die Limettenöle und der grasige Cachaça bleiben, doch die Beeren bringen saftige Süße mit. Kein Wunder, dass sie zu den beliebtesten Fruchtvarianten gehört.
4Redaktionswertung
Geschmack4,1
Balance4
Einfachheit4,3
Beliebtheit40
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10 mlErdbeersirup nur, wenn die Beeren wenig Süße haben (optional)
Garnitur: Erdbeere und Limettenspalte · Eis: Crushed Ice
Zubereitung
Limettenspalten, halbierte Erdbeeren und Zucker in einen stabilen Tumbler geben.
Mit dem Stößel kräftig andrücken, damit Saft und Schalenöle austreten und sich der Zucker weitgehend löst.
Das Glas mit Crushed Ice füllen.
Cachaça darübergießen und mit dem Barlöffel von unten nach oben durchrühren.
Mit etwas Crushed Ice auffüllen und mit einer Erdbeere und einem kurzen Strohhalm servieren.
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Zubereitung im Video
Erdbeer-Caipirinha
Geschmack
Frische Erdbeere und spritzige Limette auf einem grasigen, leicht rustikalen Cachaça. Kräftig, aber erfrischend, und mit schmelzendem Eis immer weicher.
Geschichte und Herkunft
Die Caipirinha ist Brasiliens Nationalcocktail und wird von der IBA als Klassiker geführt. Die Grundidee, Limette und Zucker mit Cachaça zu zerstoßen, reicht weit ins 20. Jahrhundert zurück. Cachaça wird aus frischem Zuckerrohrsaft gebrannt. Der genaue Ursprung ist umstritten, eine oft erzählte Geschichte führt sie auf ein Hausmittel aus Limette, Knoblauch und Honig im Bundesstaat São Paulo zurück.
In Brasilien werden Fruchtversionen oft Caipifruta genannt und an Strandkiosken mit der Frucht der Saison gemixt. Erdbeere gehört zu den häufigsten, und als die Caipirinha in den 1990er Jahren in deutschen Bars zum Standard wurde, verbreiteten sich auch die Fruchtversionen schnell. Mit frischen Beeren schmeckt der Drink lebendiger als mit Erdbeersirup.
Tipps vom Barkeeper
Entferne vor dem Stößeln den weißen Strunk in der Mitte der Limette, er macht den Drink bitter.
Die Limette andrücken statt zermahlen: Du willst Saft und Öle aus der Schale, keine zerfetzte Schale im Glas.
Vor dem Servieren probieren: Reife Sommererdbeeren brauchen selten Sirup, Wintererdbeeren oft schon.