Knackiger Apfel, frische Zitrone und die erdige Frische von Tequila Blanco, dazu Cassis mit dunkler Beerennote und rubinrotem Schimmer. Wie Herbst im Tumbler.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,2
Balance4,2
Einfachheit3,8
Beliebtheit15
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Fruchtig und frisch mit knackigem Apfel, sanfter Agavennote und einem Hauch schwarzer Johannisbeere. Süffig, aber im Kern vor allem Tequila.
Geschichte und Herkunft
Der Chimayó ist nach dem Dorf Chimayó im Norden New Mexicos benannt, einer Gegend, die für Apfelgärten und Chili bekannt ist. Zugeschrieben wird der Drink Arturo Jaramillo, der Mitte der 1960er Jahre mit seiner Familie das Restaurant Rancho de Chimayó eröffnete und einen Hausdrink mit den Äpfeln der Region wollte.
Das Ergebnis, Tequila mit frischem Apfelsaft, Zitrone und etwas Crème de Cassis, wurde zum Aushängeschild des Restaurants und gilt vielen als der Cocktail New Mexicos schlechthin. Mit Cider ist im amerikanischen Sinn naturtrüber, alkoholfreier Apfelsaft gemeint, kein vergorener Apfelwein.
Tipps vom Barkeeper
Nimm frischen, naturtrüben Apfelsaft aus dem Kühlregal, klarer Saft ist zu süß und dünn.
Den Cassis zuletzt zugeben, dann sinkt er als hübscher Schleier langsam ab.
Für Gäste Tequila, Apfelsaft und Zitrone vorab mischen und auf Eis eingießen.
Varianten
Warmer Chimayó
Einfache Abwandlung: Apfelsaft sanft erwärmen und ohne Eis im Becher servieren.
Mezcal-Chimayó
Mit Mezcal für eine rauchige Herbstversion.
Häufige Fragen
Ist der Cider im Chimayó alkoholisch?
Nein. Gemeint ist amerikanischer Apple Cider, also frischer, naturtrüber Apfelsaft.
Woher kommt der Chimayó?
Aus dem Restaurant Rancho de Chimayó im Dorf Chimayó in New Mexico.
Welcher Tequila passt am besten?
Ein sauberer Tequila Blanco aus 100 Prozent Agave, dann kommt der Apfel am besten zur Geltung.