Malziger Scotch trifft auf Orange und frische Limette, der rote Wermut bringt eine runde, würzige Mitte. Säuerlich und lebendig: ein Whisky-Drink, der leichter wirkt, als er ist.
3,8Redaktionswertung
Geschmack3,9
Balance3,8
Einfachheit4,3
Beliebtheit10
Leserwertung: Noch keine Leserwertungen. Sei der Erste.
Garnitur: Limettenscheibe · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Eine Coupette oder ein Cocktailglas kalt stellen.
Scotch, roten Wermut, Cointreau und Limettensaft mit Eis in den Shaker geben.
10 bis 15 Sekunden kräftig schütteln.
Doppelt in das gekühlte Glas abseihen.
Mit einer Limettenscheibe garnieren.
Link kopiert
Zubereitung im Video
Churchill
Geschmack
Säuerlich und zitrusfrisch mit malzigem Rückgrat, Orangensüße und Würze vom Wermut. Mittelstark bis stark.
Geschichte und Herkunft
Der Churchill ist nach Sir Winston Churchill benannt und wird meist Joe Gilmore zugeschrieben, dem langjährigen Chefbarkeeper der American Bar im Londoner Savoy. Gilmore kreierte Drinks für viele berühmte Gäste des Hotels, und dieser soll zu Ehren des Premierministers entstanden sein, der dort regelmäßig verkehrte.
Ob Churchill ihn selbst je bestellt hat, ist nicht belegt, bekannt war er eher für Whisky mit reichlich Wasser. Der Drink gehört zur Familie von Rob Roy und Blood and Sand, Cocktails, die Scotch mit Wermut und Frucht verbinden. Ein guter Einstieg für alle, die meinen, Scotch lasse sich nicht mixen.
Tipps vom Barkeeper
Nimm einen weichen Blended Scotch, stark getorfter Whisky erschlägt den Wermut.
Ist er zu sauer, einen Barlöffel Zuckersirup ergänzen.
Wermut im Kühlschrank aufbewahren, oxidierter Wermut schmeckt flach und sauer.