Ananassaft baut beim kräftigen Shaken ganz von allein einen feinen, hellen Schaum auf. Darunter liegt eine klare Wodkabasis mit reifer Himbeere und einer leicht tropischen Säure.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit4,5
Beliebtheit60
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Garnitur: Ausgedrückte Zitronenzeste · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Ein Cocktailglas im Tiefkühlfach vorkühlen.
Wodka, Himbeerlikör und Ananassaft mit Eis in den Shaker geben.
15 Sekunden sehr kräftig shaken, damit sich Schaum bildet.
Doppelt in das gekühlte Glas abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und dann entfernen.
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Zubereitung im Video
French Martini
Geschmack
Reife Himbeere und Ananas auf klarer Wodkabasis, mit leichtem, seidigem Schaum. Fruchtig, aber nicht pappig süß, und recht kräftig.
Geschichte und Herkunft
Der French Martini ist ein Kind des Wodka-Booms der 1980er Jahre, als Barkeeper fast alles ins Martiniglas gossen und es Martini nannten. Meist wird er den New Yorker Bars des Gastronomen Keith McNally Ende der 1980er Jahre zugeschrieben, doch wie bei vielen Drinks dieser Zeit lassen sich die Details kaum sicher belegen.
Das French im Namen verdankt er dem Himbeerlikör, denn die bekannteste Marke, Chambord, wird in Frankreich hergestellt. In den 1990er Jahren wurde der Drink zu einem der prägenden Cocktails, heute führt ihn die International Bartenders Association unter ihren New Era Drinks. Die IBA-Rezeptur ist kurz und recht kräftig. Viele Bars servieren ihn mit mehr Ananassaft, weicher und fruchtiger.
Tipps vom Barkeeper
Frischer Ananassaft schäumt am besten. Nimmst du Saft aus dem Karton, dann einen ohne Zuckerzusatz.
Je länger und kräftiger du shakest, desto dichter wird der Schaum, und genau der macht diesen Drink aus.
Magst du es fruchtiger? Viele Bars nehmen 30 bis 45 ml Ananassaft, die IBA-Version ist stärker und trockener.
Varianten
French Martini lang (Twist)
Mit 45 ml Ananassaft in der Coupette servieren: leichter und saftiger.