Stell dir einen Manhattan mit Irish Whiskey vor, gewürzt mit einem ganzen Alpenkräutergarten. Grüne Chartreuse bringt Minze, Kiefer und Honig, der Wermut dunkle Früchte, und eine Orangenzeste bindet alles zusammen.
4,2Redaktionswertung
Geschmack4,3
Balance4,2
Einfachheit3,5
Beliebtheit25
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Irish Whiskey, Wermut, Grüne Chartreuse und Angostura dazugeben.
20 bis 25 Sekunden rühren, bis alles sehr kalt ist.
In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.
Eine Orangenzeste über dem Drink ausdrücken und hineingeben oder entfernen.
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Zubereitung im Video
Tipperary
Geschmack
Vollmundig und kräuterig mit Honigsüße, dunkler Frucht vom Wermut und weichem Whiskey. Stark und spirituosenbetont.
Geschichte und Herkunft
Der Tipperary steht bereits in Hugo Ensslins Buch "Recipes for Mixed Drinks", 1916 in New York erschienen, als Mischung aus Irish Whiskey, rotem Wermut und Grüner Chartreuse zu gleichen Teilen. Der Name bezieht sich auf die irische Grafschaft, passend zum Whiskey, und der Drink taucht in den folgenden Jahrzehnten in mehreren Barbüchern auf.
Zu gleichen Teilen gemixt ist er sehr süß und intensiv kräuterig, deshalb haben moderne Barkeeper die Balance Richtung Whiskey verschoben. Die heutige IBA-Fassung, gelistet unter den New Era Drinks, nimmt doppelt so viel Whiskey wie Wermut, weniger Chartreuse und zwei Spritzer Angostura. Er gehört zur selben Familie wie Bobby Burns und Bijou: Spirituose, Wermut und Kräuterlikör, kalt gerührt.
Tipps vom Barkeeper
Grüne Chartreuse ist sehr dominant: Genau abmessen, schon 5 ml mehr drängen sie in den Vordergrund.
Ein Single Pot Still Irish Whiskey bringt mehr Würze und Körper als ein leichter Blend.
Geöffneten Wermut im Kühlschrank lagern, oxidierter Wermut macht den Drink stumpf.
Varianten
Tipperary zu gleichen Teilen
Die Fassung von 1916 mit gleichen Teilen Whiskey, Wermut und Chartreuse: süßer und deutlich kräuteriger.