Nimm einem Godfather Rauch und Malz, und übrig bleibt reine Mandel auf kaltem, klarem Fundament. Ein ruhiger, weicher Drink, der sich nach dem Essen in einer Minute mixen lässt.
3,4Redaktionswertung
Geschmack3,5
Balance3,3
Einfachheit4,9
Beliebtheit30
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Garnitur: Keine, oder eine Orangenscheibe · Eis: Ein großer Eiswürfel
Zubereitung
Einen großen Eiswürfel in einen Tumbler legen.
Wodka und Amaretto dazugeben.
10 bis 15 Sekunden sanft umrühren.
So servieren oder mit einer Orangenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Godmother
Geschmack
Weich, mit süßer Mandel und Marzipan und einem klaren, kühlen Abgang. Kräftig, aber sanfter als der Godfather.
Geschichte und Herkunft
Die Godmother ist die direkte Schwester des Godfather, jenes Drinks aus Scotch und Amaretto, der in den 1970er Jahren auftauchte und seinen Namen vom Film Der Pate aus dem Jahr 1972 lieh. Den Whisky durch Wodka zu ersetzen, lag in einer Zeit nahe, in der Wodka in amerikanischen Bars den Whisky überholte, und der Drink bekam den passenden Namen.
Für keine der beiden Versionen ist ein Erfinder oder eine Bar überliefert. Die Godmother gehört zu einer kleinen Familie von Amaretto-Drinks mit zwei Zutaten, zu der auch die French Connection mit Cognac zählt und, mit Sahne, das Godchild. Weil Wodka kaum Eigengeschmack mitbringt, hat hier ganz der Amaretto das Sagen.
Tipps vom Barkeeper
Weil Wodka neutral ist, entscheidet der Amaretto über den Drink: Nimm einen mit echter Bittermandeltiefe.
Ist er dir zu süß, gib lieber 10 ml mehr Wodka dazu als zusätzliches Eis.
Eine dünne Orangenscheibe am Rand bringt Frische in den Duft, ohne die Balance zu verändern.