Heißgetränke

Heiße Cocktails wärmen an kalten Abenden: Irish Coffee, Hot Toddy, Glühwein, Hot Buttered Rum und verschiedene gewürzte Punsche. Hier findest du Rezepte, bei denen Temperatur, Süße und Stärke stimmen, damit der Drink aromatisch und wohltuend schmeckt und nicht nach heißem Alkohol. Außerdem erfährst du, welche Gläser die Wärme gut halten und wie du Zutaten erhitzt, ohne dass die Aromen verloren gehen.

15 Cocktails

Was einen heißen Cocktail ausmacht

Ein heißer Cocktail verbindet Spirituose oder Wein mit einer heißen Basis wie Wasser, Tee, Kaffee, Milch oder Apfelsaft, dazu Süße und oft Gewürze oder Zitrus. Wärme trägt Aromen sehr stark, deshalb treten Gewürze, Honig und Zitrusschale deutlicher hervor als in einem kalten Drink. Auch Alkoholdämpfe steigen schneller auf, daher sind Balance und eine moderate Stärke wichtig.

Die gängigen Stile

Auf die Temperatur kommt es an

Lass Alkohol nie kochen. Erhitz zuerst die alkoholfreie Basis und gib die Spirituose erst dazu, wenn der Topf vom Herd ist. Etwa 70 bis 75 Grad reichen, damit der Drink wärmt, ohne dass Aromen verfliegen oder man sich den Mund verbrennt. Aus demselben Grund sollte Glühwein nie sprudelnd köcheln.

Tipps zum Servieren

Wärm Glas oder Becher mit heißem Wasser vor und gieß es aus, bevor du den Drink hineingibst. Nimm hitzebeständige Henkelgläser oder Keramiktassen. Ganze Gewürze wie Zimtstangen, Nelken und Sternanis schmecken klarer als gemahlene und lassen sich leicht abseihen. Ein typischer Toddy hat 40 bis 50 ml Spirituose auf 100 bis 120 ml heißes Wasser.