Tiki-Drinks

Tiki-Drinks sind die ausgelassene Seite der Bar: mehrere Rumsorten, frische Limette, würzige Sirups, Crushed Ice und Garnituren, die niemand dezent nennen würde. Mai Tai, Zombie, Navy Grog, Painkiller und Jungle Bird findest du hier. Du bekommst verlässliche Rezepte mit klaren Mengen, erfährst, aus welchen Bausteinen der Stil besteht, und siehst, wie du die Balance triffst, ohne ein Regal voller seltener Flaschen zu brauchen.

15 Cocktails

Woher Tiki kommt

Tiki entstand in den 1930er Jahren in den USA. Bars wie Don the Beachcomber in Hollywood und später Trader Vic's in der Bucht von San Francisco servierten aufwendige Rumdrinks in einer erfundenen polynesischen Kulisse. Der Stil baute auf karibischen Punches und Sours auf, legte aber mehr Schichten darüber: mehrere Rumsorten in einem Glas, hausgemachte Sirups und Gewürze. Nach einer längeren Pause kam Tiki ab den frühen 2000er Jahren kräftig zurück.

Die Bausteine

Technik und Eis

Viele Tiki-Drinks werden kurz mit Crushed Ice im Mixer aufgeschlagen oder damit geshakt und ungesiebt ins Glas gegeben, das Eis gehört also zum Drink. Ohne Standmixer shakst du kräftig mit Crushed Ice und kippst alles ins Glas. Crushed Ice verdünnt schnell, und das ist gewollt: Die Rezepte sind kräftig, das Wasser macht sie runder.

So klappt es zu Hause

Fang mit Mai Tai oder Jungle Bird an. Beide brauchen nur wenige Flaschen und zeigen dir, wie Rum, Limette und Sirup zusammenspielen. Miss genau ab, denn bei fünf oder sechs Zutaten kippt die Balance schnell. Trotz des fruchtigen Geschmacks sind Tiki-Drinks oft stark, serviere sie also in maßvollen Portionen.