Cremige Kokosnuss, fruchtige Ananas und eine warme Schicht Navy Rum, obendrauf frisch geriebene Muskatnuss. Er schmeckt wie ein reichhaltigerer, würzigerer Verwandter der Piña Colada und ist dafür gemacht, barfuß getrunken zu werden.
4,2Redaktionswertung
Geschmack4,3
Balance4,1
Einfachheit4,3
Beliebtheit70
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Garnitur: Frisch geriebene Muskatnuss und Ananasstück · Eis: Crushed Ice
Zubereitung
Rum, Ananassaft, Orangensaft und Kokoscreme mit Eis in den Shaker geben.
Etwa 10 Sekunden kräftig schütteln, damit sich die Kokoscreme verbindet.
Auf Crushed Ice in ein Hurricane-Glas oder einen großen Schwenker abseihen.
Reichlich frische Muskatnuss darüberreiben und mit einem Ananasstück garnieren.
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Zubereitung im Video
Painkiller
Geschmack
Cremig und tropisch mit Ananas, Kokos und Orange, getragen von dunklem, würzigem Rum und aromatischer Muskatnuss. Süß, vollmundig und gefährlich süffig.
Geschichte und Herkunft
Der Painkiller stammt aus der Soggy Dollar Bar in der White Bay auf Jost Van Dyke, einer der Britischen Jungferninseln, wo er in den 1970er Jahren ausgeschenkt wurde. Die Bar verdankt ihren Namen einem fehlenden Anleger: Segler schwammen an Land und bezahlten mit nassen Geldscheinen. Den Drink schreibt man meist Daphne Henderson zu, die die Bar damals führte.
Pusser's, die Rummarke, die den Stil des Rums der britischen Royal Navy wiederbelebte, machte den Painkiller später zu ihrem Signature Drink und ließ den Namen schützen; daher verlangen viele Rezepte ausdrücklich Pusser's. Das offizielle Rezept gibt es in verschiedenen Stärken, je nach Rummenge. Reichhaltig, cremig und fruchtig, gilt er oft als dunklerer, würzigerer Verwandter der Piña Colada.
Tipps vom Barkeeper
Nimm gesüßte Kokoscreme (Cream of Coconut), keine Kokosmilch, sonst fehlen Süße und Körper.
Frisch geriebene Muskatnuss ist hier eine echte Zutat, keine Dekoration.
Die Stärke lässt sich anpassen: Traditionelle Versionen reichen von 60 bis 120 ml Rum bei gleicher Saftmenge.