Cocktails mit Bourbon

Bourbon ist Amerikas typischster Whiskey, voller Vanille, Karamell und gerösteter Eiche. Er ist die klassische Basis für Old Fashioned, Mint Julep, Whiskey Sour und Boulevardier. Auf dieser Seite findest du Bourbon-Cocktails aller Art, dazu einen kurzen Überblick, was einen Whiskey zum Bourbon macht, wie die Getreidemischung den Geschmack verändert und welche Flaschen sich für gerührte oder geshakte Drinks eignen.

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Was einen Bourbon ausmacht

Bourbon ist ein amerikanischer Whiskey mit gesetzlich festgelegter Rezeptur. Die Maische muss zu mindestens 51 Prozent aus Mais bestehen, er muss in neuen, ausgebrannten Eichenfässern reifen und innerhalb enger Grenzen destilliert, eingelagert und abgefüllt werden (mindestens 40 Prozent in der Flasche). Hergestellt werden darf er überall in den USA, am bekanntesten ist aber Kentucky.

Wie sich Bourbons unterscheiden

Der Rest der Getreidemischung prägt den Geschmack. Bourbon mit mehr Roggen schmeckt würziger und trockener, Wheated Bourbon, bei dem Weizen den Roggen ersetzt, ist weicher und runder. Straight Bourbon ist mindestens zwei Jahre gereift. Bottled in Bond ist mindestens vier Jahre alt und mit 50 Prozent abgefüllt.

Die richtige Flasche für Cocktails

Typische Verhältnisse

Der Old Fashioned besteht aus 60 ml Bourbon, 5 bis 10 ml Zucker- oder Demerarasirup und zwei Spritzern Angostura, auf einem großen Eiswürfel gerührt. Für einen Mint Julep baust du 60 ml Bourbon mit 10 bis 15 ml Sirup und frischer Minze auf Crushed Ice. Der Boulevardier nimmt oft 45 ml Bourbon und je 30 ml Campari und roten Wermut.

Tipp zum Servieren

Spritz das Öl einer Orangenzeste über den Old Fashioned. Es passt hervorragend zu den Vanillenoten des Bourbons.