Nur drei Zutaten, und jede zählt. Honig bringt eine blumige, fast wachsige Süße, die Zucker nicht hat, der Bourbon steuert Vanille und Holz bei, und frische Zitrone hält alles lebendig.
4,4Redaktionswertung
Geschmack4,4
Balance4,4
Einfachheit4,8
Beliebtheit45
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22,5 mlHonigsirup Honig und warmes Wasser 3:1 oder 1:1
Garnitur: Zitronenzeste · Eis: Ein großer Eiswürfel
Zubereitung
Bourbon, Zitronensaft und Honigsirup in den Shaker geben.
Mit Eis füllen und 12 bis 15 Sekunden kräftig shaken.
In einen Tumbler auf einen großen Eiswürfel abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und als Garnitur verwenden.
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Zubereitung im Video
Gold Rush
Geschmack
Warmer Bourbon mit Vanille und Holz, honigsüß und mit klarem Zitronenabgang. Mittelstark, weich und rund.
Geschichte und Herkunft
Der Gold Rush entstand um das Jahr 2000 im Milk & Honey, der einflussreichen Bar von Sasha Petraske an der Lower East Side in New York. Meist wird er T.J. Siegal zugeschrieben, und die Idee ist verblüffend einfach: ein Whiskey Sour mit Honigsirup statt Zucker.
Der Unterschied klingt klein, doch Honig gibt dem Drink eine rundere Textur und eine aromatischere Süße. Schnell wurde der Gold Rush zum Standard im Haus. Noch wichtiger ist die Familie, die er begründet hat: Wenige Jahre später nahm Sam Ross dasselbe Schema, ergänzte Blended Scotch, Ingwer und einen rauchigen Schuss Islay Whisky und schuf den Penicillin, heute einer der bekanntesten modernen Klassiker. Der Gold Rush bleibt das einfachere, sonnigere Original.
Tipps vom Barkeeper
Honigsirup vorher anrühren: Reiner Honig wird im kalten Shaker fest und verbindet sich nicht richtig.
Der Honig verändert den Drink stark. Ein milder Blütenhonig ist die sichere Wahl, ein dunkler Waldhonig macht ihn kräftiger.
Ein Bourbon mit rund 45 % Vol. verhindert, dass der Honig den Drink zu süß wirken lässt.