Reifes Steinobst, Zitrusscheiben und eine Zimtstange ziehen im Rotwein, bis der ganze Krug nach Sommerfrüchten und Gewürz duftet. Kalt serviert ist sie weicher und runder als Sangría, mit Früchten, die man herausfischen und essen kann.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,6
Einfachheit3,7
Beliebtheit6
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Garnitur: Angesetzter Pfirsich, Orangenscheiben und Zimt · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Pfirsiche, Aprikosen, Orangen- und Zitronenscheiben, Zucker und Zimtstange in einen großen Krug geben.
Rotwein und nach Wunsch Orangenlikör aufgießen und rühren, bis sich der Zucker gelöst hat.
Abdecken und mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Umrühren, probieren und die Süße anpassen.
In Gläsern auf Eis servieren, mit etwas Obst.
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Zubereitung im Video
Zurracapote
Geschmack
Fruchtig und dezent würzig, mit reifem Pfirsich und Aprikose, Zitrusschale und Zimt über rundem Rotwein. Leicht süß und moderat im Alkohol.
Geschichte und Herkunft
Zurracapote ist eine traditionelle Weinbowle aus Nordspanien, vor allem aus La Rioja und Nachbarregionen wie Navarra und Aragonien, wo sie eng zu den örtlichen Festen gehört. Oft wird sie in großen Mengen von den Peñas zubereitet, den geselligen Vereinen, die einen großen Teil des Festlebens organisieren, und aus Krügen oder Fässern ausgeschenkt.
Der Drink ist mit der Sangría verwandt, hat aber einen eigenen Charakter: Die Früchte, typischerweise Pfirsiche, Aprikosen und Zitrusfrüchte mit Zucker und Zimt, ziehen im Wein, traditionell einen Tag oder länger. Dadurch wird sie runder und würziger. Die Rezepte unterscheiden sich von Ort zu Ort und von Familie zu Familie, manche geben etwas Brandy oder Orangenlikör dazu.
Tipps vom Barkeeper
Ein junger, fruchtiger Rioja oder Garnacha passt besser als ein im Holz gereifter Wein.
Erst die lange Ziehzeit macht aus der schnellen Sangría eine Zurracapote; über Nacht ist ideal.
Die Zimtstange nach einem Tag herausnehmen, sonst wird sie zu dominant.