Bitter und Aperitivo

Bittere Cocktails stellen Amari, Aperitif-Liköre und aromatische Bitters in den Mittelpunkt. Negroni, Americano, Boulevardier, Jungle Bird und Aperol Spritz findest du auf dieser Seite. Die Rezepte zeigen, wie du Bitterkeit mit Süße, Zitrus und Verdünnung ausbalancierst. Dazu gibt es einen Überblick über die wichtigsten bitteren Flaschen, damit du verstehst, warum ein Hauch Bitterkeit einen Drink spannender und zum Essen passender macht.

10 Cocktails

Was bittere Drinks verbindet

Diese Cocktails bauen auf Zutaten aus bitteren Kräutern, Wurzeln und Schalen auf: Campari, Aperol, italienische Amari, Cynar, Fernet und aromatische Bitters wie Angostura. Die Bitterkeit steht nie allein. Sie wird durch Süße aus Wermut oder Likör, durch Zitrus oder durch Verdünnung mit Eis und Soda ausgeglichen. Gut gemacht schmeckt der Drink vielschichtig und trocken statt kratzig.

Die wichtigsten Flaschen

Typische Verhältnisse

Der Negroni besteht aus gleichen Teilen Gin, Campari und rotem Wermut, meist je 30 ml, gerührt und auf Eis serviert. Tauschst du den Gin gegen Bourbon, entsteht der Boulevardier, oft mit etwas mehr Whiskey. Beim Americano ersetzt Sodawasser den Gin, das Ergebnis ist ein leichter Aperitif.

Tipps

Rühre bittere Shortdrinks mit reichlich Eis, denn die Verdünnung zähmt die Bitterkeit. Spritz das Öl einer Orangenzeste über das Glas. Ist dir ein Drink zu bitter, erhöh zuerst leicht den süßen Anteil, bevor du den bitteren reduzierst, so bleibt der Charakter erhalten. Diese Drinks passen gut vor dem Essen, in kleinen Portionen.