Nimm einen Manhattan, tausche den amerikanischen Whiskey gegen Scotch, und der Drink wird malziger, trockener und leicht rauchig. Roter Wermut bringt dunkle Frucht und Würze, eine Kirsche setzt den letzten süßen Akzent.
4,4Redaktionswertung
Geschmack4,4
Balance4,4
Einfachheit4,8
Beliebtheit70
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Garnitur: Cocktailkirsche · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Scotch, roten Wermut und Bitters in ein Rührglas geben.
Mit Eis füllen und etwa 20 bis 30 Sekunden rühren.
In ein vorgekühltes Nick-and-Nora- oder Cocktailglas abseihen.
Mit einer Cocktailkirsche am Spieß garnieren.
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Zubereitung im Video
Rob Roy
Geschmack
Voll und weich mit malzigem Scotch, dunkler Frucht und Würze vom Wermut und sanft rauchigem Abgang. Kräftig und spirituosenbetont.
Geschichte und Herkunft
Der Rob Roy wird meist auf das Jahr 1894 und das ursprüngliche Waldorf Hotel an der Fifth Avenue in New York datiert, den Vorläufer des Waldorf Astoria. Seinen Namen hat er von Rob Roy, einer Operette des Komponisten Reginald De Koven und des Librettisten Harry B. Smith, die in jenem Jahr im nahe gelegenen Herald Square Theatre Premiere hatte und vom Leben des schottischen Volkshelden Rob Roy MacGregor handelte.
Im Aufbau ist er schlicht ein Manhattan mit Scotch und kam einige Jahre nach diesem auf, als der Manhattan in New York längst zum Standard gehörte. Wie der Manhattan lässt er sich süß, trocken oder perfect mixen, je nach Wermut.
Tipps vom Barkeeper
Einen guten Blended Scotch nehmen: Ein stark getorfter Malt überdeckt den Wermut.
Ein kräftiger italienischer Wermut passt besser zu Scotch als ein leichter französischer.
Rühren, niemals schütteln: Der Drink soll klar, kalt und seidig sein.
Varianten
Perfect Rob Roy
Den Wermut zu gleichen Teilen aus rotem und trockenem mischen, mit Zitronenzeste garnieren.