Kühle Minze, frische Limette und gerade genug Zucker, darunter Rum und obendrauf prickelndes Soda. Mit sanft angedrückter Minze statt grüner Fetzen ist der Mojito einer der erfrischendsten Drinks überhaupt.
4,6Redaktionswertung
Geschmack4,6
Balance4,5
Einfachheit4
Beliebtheit100
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Garnitur: Minzzweig und Limettenscheibe · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Zucker und Limettensaft in ein Highball-Glas geben und rühren, bis sich der Zucker löst.
Die Minze dazugeben und mit dem Stößel sanft andrücken, damit die Öle frei werden.
Das Glas mit Eiswürfeln füllen und den Rum zugießen.
Mit Sodawasser auffüllen und von unten nach oben vorsichtig durchrühren.
Mit einem Minzzweig und einer Limettenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Mojito
Geschmack
Frisch, minzig und zitrusbetont, leicht süß, mit klarem Rum im Hintergrund. Leicht, spritzig und mäßig stark.
Geschichte und Herkunft
Kubas berühmtester Longdrink hat tiefe Wurzeln. Eine beliebte Erzählung führt ihn auf El Draque zurück, ein Getränk aus Aguardiente, Zucker, Limette und Minze, benannt nach Sir Francis Drake, dessen Seeleute im 16. Jahrhundert etwas Ähnliches getrunken haben sollen. Wie direkt diese Linie tatsächlich ist, bleibt offen. Spätestens im frühen 20. Jahrhundert war die Kombination aus Rum, Limette, Zucker, Minze und Sodawasser in Havanna aber fest etabliert.
Die Bodeguita del Medio in der Altstadt von Havanna sieht sich seit Langem als Heimat des Mojito, und an ihrer Wand hängt ein Spruch, der Ernest Hemingway zugeschrieben wird; Historiker bezweifeln allerdings, dass er ihn je geschrieben hat. Um die Jahrtausendwende eroberte der Drink die Welt. Die IBA führt ihn unter den Contemporary Classics.
Tipps vom Barkeeper
Die Minze nur leicht andrücken; zerstampfte Minze schmeckt bitter und grasig.
Den Zucker vor dem Eis im Limettensaft auflösen oder gleich 15 ml Zuckersirup nehmen.
Den Garnitur-Zweig kurz zwischen den Handflächen klatschen, dann duftet er bei jedem Schluck.