Ein klarer, frischer Sour, der die Botanicals des Gins zeigt. Mit Eiweiß bekommt er einen samtigen Schaum und eine weichere Textur, ohne bleibt er spritzig und zitronig.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,1
Balance4,1
Einfachheit4
Beliebtheit45
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Garnitur: Zitronenzeste, optional Tropfen Angostura · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Eiweiß in den Shaker geben.
Ohne Eis etwa 15 Sekunden kräftig trocken schütteln.
Eis dazugeben und nochmals 12 bis 15 Sekunden schütteln.
Doppelt in eine gekühlte Coupette abseihen.
Mit einer Zitronenzeste garnieren und nach Belieben drei Tropfen Angostura auf den Schaum geben.
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Zubereitung im Video
Gin Sour
Geschmack
Zitronig und frisch, wacholderbetont, mit sanfter Süße. Mit Eiweiß rund und cremig mit leichtem Schaum.
Geschichte und Herkunft
Der Sour gehört zu den ältesten Cocktailfamilien. Jerry Thomas nahm schon 1862 Gin, Brandy und andere Sours in sein Barbuch auf, alle aus Spirituose, Zitrus und Zucker. Der Gin Sour ist diese Vorlage in ihrer einfachsten Form.
Eiweiß gehörte nicht immer dazu. Es setzte sich im 20. Jahrhundert durch, vor allem beim Whiskey Sour und Pisco Sour, und ist heute in den meisten Bars optional. Der Gin Sour ist außerdem Stammvater einiger berühmter Drinks: mit Soda ein Gin Fizz, lang auf Eis ein Tom Collins, mit Himbeere und Eiweiß ein Clover Club.
Tipps vom Barkeeper
Ohne Eiweiß den Dry Shake weglassen und nur einmal mit Eis schütteln.
Nimm sehr frische Eier oder pasteurisiertes Eiweiß aus dem Tetrapak.
Aquafaba, also Kichererbsenwasser, ergibt einen veganen Schaum, der genauso gut funktioniert.