Lass dich von der Farbe nicht täuschen. Unter dem zartrosa Schaum steckt Gin mit Apfelbrand, geschärft mit Zitrone und nur leicht gesüßt mit echter Granatapfel-Grenadine.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,2
Balance4,1
Einfachheit3,4
Beliebtheit40
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Garnitur: Cocktailkirsche · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Gin, Applejack, Zitronensaft, Grenadine und Eiweiß in den Shaker geben.
Etwa 10 Sekunden ohne Eis schütteln (Dry Shake), damit sich Schaum bildet.
Eis dazugeben und 12 bis 15 Sekunden kräftig schütteln.
Durch ein feines Sieb in eine vorgekühlte Coupette abseihen.
Mit einer Cocktailkirsche am Spieß garnieren.
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Zubereitung im Video
Pink Lady
Geschmack
Herb und fruchtig mit warmer Apfelnote unter dem Wacholder, nur dezent süß. Das Eiweiß sorgt für eine cremige, samtige Textur.
Geschichte und Herkunft
Die Pink Lady gehört zur Familie der Gin Sours mit Eiweiß aus der Zeit vor der Prohibition, wie auch der Clover Club. Ihr Name wird oft mit dem Broadway-Musical The Pink Lady von 1911 in Verbindung gebracht, einen direkten Beleg für diese Verbindung gibt es allerdings nicht. Rezepte unter diesem Namen erschienen in den Jahren danach, und Applejack wurde zur typischen zweiten Spirituose.
Ab den 1930er Jahren galt der Drink zunehmend als süßer Damencocktail, viele spätere Versionen ließen den Apfelbrand weg und setzten auf zuckrige Grenadine. Heutige Bartender sind zur älteren, trockeneren Rezeptur zurückgekehrt, und so wird die Pink Lady wieder als kräftiger, fruchtiger Sour mit ordentlich Rückgrat geschätzt.
Tipps vom Barkeeper
Nimm echte Granatapfel-Grenadine: Der knallrote Supermarktsirup macht den Drink klebrig und künstlich pink.
Laird's Applejack oder ein junger Calvados passen beide, die Apfelnote unterscheidet die Pink Lady vom Clover Club.
Für noch dichteren Schaum erst mit Eis schütteln, das Eis abseihen und dann noch einmal ohne Eis schütteln (Reverse Dry Shake).