Oben sonniges Orange, dazwischen ein blaues Band, unten tiefes Rot: Der Drink ist so gebaut, dass er an Gelb, Blau und Rot der kolumbianischen Flagge erinnert. Geschmacklich ein fruchtiger Screwdriver mit süßem Abgang.
3,1Redaktionswertung
Geschmack3,2
Balance3
Einfachheit4,2
Beliebtheit5
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Wodka, Orangensaft und Zitronensaft kurz mit Eis schütteln.
In ein mit Eis gefülltes Highball-Glas abseihen.
Die Grenadine langsam an einer Glasseite hinunterlaufen lassen, sodass sie nach unten sinkt.
Den Blue Curaçao sehr langsam an der anderen Seite über einen Barlöffel eingießen.
Mit einer Orangenscheibe garnieren und ungerührt servieren.
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Zubereitung im Video
Colombia
Geschmack
Fruchtig und süß mit frischer Orange, etwas Zitronensäure und Orangenlikörnoten. Leicht bis mittelstark.
Geschichte und Herkunft
Der Colombia ist ein Schau-Longdrink, dessen Name von seiner Optik stammt, nicht von seiner Herkunft. Grenadine sinkt nach unten, Blue Curaçao legt sich dazwischen, Wodka mit Orangensaft bleibt oben, zusammen erinnern sie an die drei Farben der kolumbianischen Flagge. Ein Erfinder ist nicht überliefert, und in Kolumbien selbst ist er kein traditionelles Getränk.
Wer echte kolumbianische Trinkkultur probieren will, greift zu Aguardiente, dem Zuckerrohrbrand mit Anis, der beliebtesten Spirituose des Landes. Der Colombia gehört dagegen zur Familie der bunten Schicht-Longdrinks wie dem Tequila Sunrise, bei denen schwerere Sirupe und Liköre langsam durch den Saft sinken.
Tipps vom Barkeeper
Die Schichten werden nicht messerscharf: Wo Blau auf Gelb trifft, wird es grün. Also langsam gießen und sofort servieren.
Den Saft gut kühlen, kalte Flüssigkeiten schichten sich sauberer.
Weniger Grenadine und Curaçao machen den Drink trockener, beide bringen viel Zucker.