Bitterorange, Rhabarber und ein Hauch Vanille, dazu ein Glas, das richtig leuchtet. Zitrone und etwas Zucker machen aus Aperol einen knackigen Sour, das Eiweiß legt einen weichen Schaum über die Bitterkeit.
3,9Redaktionswertung
Geschmack4
Balance3,9
Einfachheit4,3
Beliebtheit35
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Aperol, Zitronensaft, Zuckersirup und Eiweiß in den Shaker geben.
Ohne Eis etwa 10 Sekunden trocken shaken.
Eis dazugeben und 12 bis 15 Sekunden kräftig shaken.
In einen Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen.
Mit einer halben Orangenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Aperol Sour
Geschmack
Saftige Orange und sanfte Bitterkeit, geschärft durch Zitrone und abgerundet durch seidigen Schaum. Leicht, frisch und wenig Alkohol.
Geschichte und Herkunft
Aperol wurde 1919 von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri in Padua entwickelt. Mit nur etwa 11 % vol. gehört er zu den leichtesten italienischen Bitterlikören, und lange trank man ihn vor allem mit Soda oder Schaumwein als Aperitivo in Norditalien.
Der Aperol Sour ist deutlich jünger. Als der Aperol Spritz in den 2000er Jahren durch ganz Europa zog, begannen Barkeeper, den Likör durch die klassische Sour-Formel aus Spirituose, Zitrus und Zucker zu schicken. Einen bekannten Erfinder gibt es nicht. Der Drink ist schlicht ein leichtes Mitglied der Sour-Familie und eine gute Wahl, wenn du vor dem Essen etwas Geshaktes willst, das den Gaumen nicht erschlägt.
Tipps vom Barkeeper
Weil Aperol so leicht ist, geben 15 bis 20 ml Gin oder Bourbon dem Drink mehr Körper, ohne seinen Charakter zu verändern.
Lässt du das Eiweiß weg, nimm etwas weniger Sirup: Ohne Schaum schmeckt der Drink süßer.
Ein paar Tropfen Angostura auf dem Schaum sorgen für Duft und einen schönen Farbkontrast.
Varianten
Aperol Gin Sour
40 ml Aperol und 20 ml London Dry Gin mit gleicher Menge Zitrone und Sirup: trockener und kräftiger.