Cocktails mit Amaro

Amaro heißt auf Italienisch bitter, und diese Familie von Kräuterlikören bringt Tiefe, Bitterkeit und eine sanfte Süße in Cocktails. Paper Plane, Black Manhattan und Hanky Panky sind gute Beispiele. Auf dieser Seite findest du Amaro-Cocktails und einen Überblick über die Stile, von leichten, nach Orange duftenden Aperitif-Amari bis zu dunklen, minzigen und sehr bitteren, damit du für jeden Drink die passende Flasche findest.

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Was Amaro ist

Amaro ist ein bittersüßer Kräuterlikör, traditionell aus Italien. Kräuter, Wurzeln, Rinden, Zitrusschalen und Gewürze ziehen in Alkohol oder Wein, danach wird das Ergebnis gesüßt. Die Rezepturen werden oft streng gehütet. Der Alkoholgehalt schwankt stark, von etwa 16 Prozent bei leichten Stilen bis 40 Prozent und mehr bei den intensivsten. Viele Amari wurden ursprünglich als Digestif verkauft, den man nach dem Essen trinkt.

Stile im Überblick

Amaro im Cocktail

Amaro kann viele Rollen übernehmen: den roten Wermut im Manhattan ersetzen (der Black Manhattan nimmt Averna), sich die Basis mit einer Spirituose teilen oder einen kleinen bitteren Akzent setzen. Der Paper Plane besteht aus gleichen Teilen Bourbon, Aperol, Amaro Nonino und Zitronensaft. Der Hanky Panky verbindet Gin, roten Wermut und eine kleine Menge Fernet-Branca.

Die richtige Flasche

Wenn du nur eine kaufst, nimm einen vielseitigen, mittelkräftigen Amaro wie Averna oder Montenegro. Für Akzente kommt ein Fernet dazu. Probier jeden Amaro vor dem Mixen pur, denn Süße und Bitterkeit unterscheiden sich stark, Rezepte brauchen oft kleine Anpassungen.

Tipps zum Servieren

Amaro schmeckt auch für sich hervorragend nach dem Essen: pur, auf einem großen Eiswürfel oder mit einem Schuss Soda und einer Orangenzeste.