Mit neutralem Wodka als Basis schmeckt ein Wodka Sour nach dem, was du dazugibst: frische Zitrone, eine genau dosierte Süße und mit Eiweiß ein weicher, dichter Schaum. Kein Drink eignet sich besser, um zu lernen, wie ein guter Sour ausbalanciert sein muss.
3,9Redaktionswertung
Geschmack3,9
Balance4
Einfachheit4
Beliebtheit45
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Garnitur: Zitronenscheibe und Cocktailkirsche · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Wodka, Zitronensaft, Zuckersirup und nach Wunsch Eiweiß in den Shaker geben.
Ohne Eis etwa 10 Sekunden trocken schütteln, damit sich der Schaum bildet.
Eis dazugeben und 12 bis 15 Sekunden kräftig schütteln.
In einen Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen.
Nach Wunsch ein paar Tropfen Bitters auf den Schaum geben und mit Zitronenscheibe und Kirsche garnieren.
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Zubereitung im Video
Wodka Sour
Geschmack
Knackige Zitronensäure, ausgeglichen durch dezente Süße, dazu eine klare, neutrale Alkoholwärme. Mittelstark, mit Eiweiß rund und samtig.
Geschichte und Herkunft
Der Sour gehört zu den ältesten Cocktailfamilien: Spirituose, Zitrusfrucht und Zucker, auf Eis geschüttelt. Schon Jerry Thomas führte 1862 in seinem Barbuch Sours mit Brandy, Gin und Rum auf, und der Whiskey Sour wurde zum bekanntesten Mitglied der Familie.
Wodka setzte sich in den USA und Westeuropa erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Barspirituose durch, und der Wodka Sour folgte, als Barkeeper die bekannte Formel auf die neue, neutrale Spirituose übertrugen. Einen bekannten Erfinder gibt es nicht. Dieses Rezept folgt den klassischen Sour-Verhältnissen, das Eiweiß ist optional.
Tipps vom Barkeeper
Immer frisch gepressten Zitronensaft nehmen, Saft aus der Flasche macht den Drink flach und kantig.
Mit 1,5 cl Sirup anfangen und probieren: Die richtige Balance hängt von deinen Zitronen ab.
Aquafaba (Kichererbsenwasser) ergibt einen veganen Schaum, etwa 2 cl statt Eiweiß verwenden.