Aguaymanto, bei uns als Physalis oder Andenbeere bekannt, schmeckt irgendwo zwischen Maracuja, Stachelbeere und Tomate. Mit Pisco, Limette und Eiweiß geschüttelt, gibt sie dem Pisco Sour einen saftigen, goldenen Dreh.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,2
Balance4,1
Einfachheit2,6
Beliebtheit10
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Garnitur: Angostura-Tropfen und eine Physalis · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Bei frischen Beeren diese zuerst im Shaker zerdrücken.
Pisco, Aguaymanto-Saft, Limettensaft, Sirup und Eiweiß zugeben und 10 Sekunden ohne Eis shaken.
Mit Eis füllen und 12 bis 15 Sekunden kräftig shaken.
Doppelt in einen gekühlten Tumbler ohne Eis abseihen.
Den Schaum kurz setzen lassen und drei Tropfen Angostura daraufgeben.
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Zubereitung im Video
Aguaymanto Sour
Geschmack
Säuerlich und fruchtig mit tropischen, leicht tomatigen Beerennoten, Traubencharakter vom Pisco und einem cremig luftigen Schaum. Mittelkräftig.
Geschichte und Herkunft
Aguaymanto ist der peruanische Name für Physalis peruviana, die Andenbeere, die in den Anden wächst und in Peru für Säfte, Marmeladen und Desserts verwendet wird. Fruchtige Sours ("sours de frutas") sind in peruanischen Bars ein beliebter Weg, heimische Früchte zu zeigen, gängig sind etwa Maracuja, Kokablatt und eben Aguaymanto.
Der Aguaymanto Sour folgt dem Aufbau des Pisco Sour, des Nationalcocktails Perus: Pisco, Limette, Zuckersirup und Eiweiß, zum Schluss ein paar Tropfen Angostura auf dem Schaum. Einen bekannten Erfinder hat die Fruchtversion nicht, sie ist eine von vielen modernen Abwandlungen dieses Klassikers.
Tipps vom Barkeeper
In Peru mixt man Sours oft im Standmixer mit Eis, das gibt noch dichteren Schaum. Nur kurz mixen, sonst wird der Drink wässrig.
Andenbeeren sind unterschiedlich sauer: Probier und passe Limette und Sirup in 5-ml-Schritten an.
Bei frischen Beeren unbedingt fein abseihen, die kleinen Kerne stören den Schaum.