Unten dunkler Kaffeelikör und Wodka, oben eine helle Sahnewolke, und dazwischen langsame Schlieren, wo sich beides trifft. Er schmeckt wie ein Eiskaffee mit Wumms: süß, geröstet und samtig.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,2
Balance4,1
Einfachheit4,9
Beliebtheit85
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Wodka und Kaffeelikör hineingießen und kurz verrühren.
Die Sahne vorsichtig über den Rücken eines Barlöffels obenauf fließen lassen.
So servieren und am Tisch umrühren oder vorher ganz vermischen.
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Zubereitung im Video
White Russian
Geschmack
Süß und cremig mit gerösteter Kaffeenote, Vanille und sanfter, klarer Wodkawärme darunter. Vollmundig und weich, mit mehr Alkohol, als der dessertartige Geschmack vermuten lässt.
Geschichte und Herkunft
Der White Russian stammt direkt vom Black Russian ab, einer einfachen Mischung aus Wodka und Kaffeelikör. Den Black Russian schreibt man meist Gustave Tops zu, Barkeeper im Hotel Metropole in Brüssel, um 1949. Mit Sahne wurde daraus der White Russian, der ab den 1960er Jahren gedruckt auftaucht. Russisch ist keiner der beiden Drinks, der Name bezieht sich nur auf den Wodka.
Seine große Zeit als süßer, cremiger Bardrink hatte der White Russian in den 1970er Jahren, und einen bleibenden Schub gab ihm 1998 der Film The Big Lebowski, in dem die Hauptfigur, der Dude, ihn durch die ganze Geschichte trinkt. Seitdem ist er an der Bar wie zu Hause ein Liebling.
Tipps vom Barkeeper
Die Sahne ein paar Sekunden leicht anschlagen, dann schwimmt sie besser und bleibt als klare Schicht stehen.
Für weniger Süße einen Kaffeelikör mit weniger Zucker nehmen oder ein paar Milliliter kalten Espresso dazugeben.
Halb Sahne, halb Milch ergibt eine leichtere Version, die trotzdem cremig wirkt.