Gieß das Wasser dazu und sieh zu, wie die klare, goldene Spirituose milchig und hell wird. Dann kommen kühler Anis, Süßholz und Kräuter, lang und durstlöschend, der Geschmack einer Caféterrasse in Südfrankreich.
3,8Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance4
Einfachheit5
Beliebtheit60
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150 mlWasser etwa fünf Teile Wasser auf einen Teil Pastis
Garnitur: Keine · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Den Pastis in ein hohes Glas gießen.
Langsam das eiskalte Wasser zugeben und zusehen, wie der Drink trüb wird.
Nach Wunsch erst jetzt ein oder zwei Eiswürfel hineingeben.
Die Wassermenge nach Geschmack anpassen und sofort servieren.
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Zubereitung im Video
Pastis
Geschmack
Kühl, trocken und aromatisch mit Anis, Süßholz und einem Hauch Kräuter. Verdünnt leicht und erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Pastis ist eine Anisspirituose und wurde zum beliebtesten Aperitif Südfrankreichs. Sein Aufstieg folgte auf das Absinthverbot in Frankreich im Jahr 1915, das den Franzosen ihren Anis-Aperitif nahm. 1932 brachte Paul Ricard in Marseille seinen Pastis auf den Markt, und seine Marke machte das Getränk zusammen mit Pernod zur nationalen Institution. Besonders verbunden ist Pastis mit Marseille, der Provence und dem Boule-Spiel.
Anders als Absinth enthält Pastis keinen Wermut, sondern basiert auf Sternanis und Süßholzwurzel sowie weiteren Kräutern. Pur trinkt man ihn so gut wie nie. Das Ritual ist einfach: Pastis ins Glas, kaltes Wasser dazu, bis er trüb wird, Eis erst am Ende. Üblich ist ein Teil Pastis auf etwa fünf Teile Wasser, wobei jeder sein eigenes Verhältnis hat.
Tipps vom Barkeeper
Erst Wasser, dann Eis: Eis direkt im puren Pastis kann die Anisöle zu Flocken kristallisieren lassen.
Stilles, sehr kaltes Wasser verwenden; eine Karaffe Wasser mit Eis ist die klassische Bistro-Ausstattung.
Mit eins zu fünf beginnen und mehr Wasser zugeben, wenn dir der Anis zu kräftig ist.