Trüb, zartgrün und eiskalt, mit kühler Minze über dem vertrauten Anis des Pastis. Der Sirup nimmt der Spirituose ihre trockene Kante und macht aus einem klassischen Bistro-Aperitif etwas Verspieltes und sehr Erfrischendes.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,6
Balance3,6
Einfachheit4,8
Beliebtheit20
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Pastis und Pfefferminzsirup in ein hohes Glas gießen.
Langsam das eiskalte Wasser zugeben und zusehen, wie der Drink trüb und grün wird.
Erst nach dem Wasser ein paar Eiswürfel hineingeben.
Kurz umrühren und servieren.
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Zubereitung im Video
Perroquet
Geschmack
Kühl und süß mit frischer Minze und Anis, verdünnt leicht und durstlöschend. Wenig bis mäßig Alkohol.
Geschichte und Herkunft
Der Perroquet, französisch für Papagei, ist eine der klassischen Arten, in Frankreich Pastis zu servieren, benannt nach der leuchtend grünen Farbe, die der Minzsirup dem Getränk gibt. Er gehört zu einer kleinen Familie von Pastis-Mischungen, die man in französischen Cafés beim Namen bestellt: die Tomate mit Grenadine, die Mauresque mit Mandelsirup und der Perroquet mit Minze.
Einen Erfinder gibt es nicht; diese Drinks sind aus der alltäglichen Cafékultur Südfrankreichs entstanden, wo Pastis nach seiner kommerziellen Einführung in den 1930er Jahren zum wichtigsten Aperitif wurde. Das Prinzip ist dasselbe wie beim puren Pastis: erst Spirituose und Sirup, dann reichlich kaltes Wasser, das den Drink trübt, weil die Anisöle eine Emulsion bilden.
Tipps vom Barkeeper
Eis erst nach dem Wasser zugeben, sonst können die Anisöle zu Flocken kristallisieren.
Den Sirup nach Geschmack dosieren: 10 ml ergeben einen trockeneren, 20 ml einen süßeren, grüneren Drink.
Ein guter Minzsirup schmeckt nach echter Minze und nicht nur nach Zucker und Farbe.