Sonnenuntergangsorange im Glas, dazu reife Aprikose und frische Orange, die den Wacholder des Gins abrunden. Kurz, frisch und sanft süß, ein Drink, der einen Abend eröffnet statt ihn zu beenden.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit4,4
Beliebtheit25
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Garnitur: Orangenzeste (optional) · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Eine Cocktailschale vorkühlen.
Gin, Apricot Brandy und Orangensaft mit Eis in den Shaker geben.
Etwa 12 Sekunden kräftig schütteln.
Doppelt in die gekühlte Schale abseihen und nach Wunsch mit einer Orangenzeste garnieren.
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Zubereitung im Video
Paradise
Geschmack
Fruchtig und weich mit reifer Aprikose, frischer Orange und Wacholder als Rückgrat. Mittlerer Körper, leicht süß und mäßig stark.
Geschichte und Herkunft
Der Paradise ist ein Klassiker der Zwischenkriegszeit und findet sich unter anderem in Harry Craddocks Savoy Cocktail Book von 1930. Wer ihn erfunden hat, ist nicht bekannt, doch seine einfache Formel aus Gin, Apricot Brandy und Orangensaft machte ihn zum Dauerbrenner.
In älteren Rezepten ist mit Apricot Brandy meist ein Aprikosenlikör gemeint, kein trockener Obstbrand, und genau das verleiht dem Drink seine runde, fruchtige Süße. Manche frühen Versionen geben einen Spritzer Zitronensaft für mehr Frische dazu. Die International Bartenders Association führt den Paradise unter den Unforgettables und ordnet ihn als Pre-Dinner-Drink ein, also als Aperitif.
Tipps vom Barkeeper
Nimm einen guten Aprikosenlikör; billige schmecken nach künstlichem Aroma und bringen den Drink aus dem Gleichgewicht.
Ein Spritzer frischer Zitronensaft (etwa 5 ml) macht ihn frischer, wenn deine Orangen sehr süß sind.
Den Orangensaft frisch pressen und gut absieben, denn Fruchtfleisch macht die Textur stumpf.
Varianten
Paradise mit Zitrone
5 ml frischen Zitronensaft zugeben, wie in manchen frühen Rezepten, für einen frischeren Drink.
Charlie Chaplin
Ein Verwandter: Sloe Gin, Apricot Brandy und Limettensaft zu gleichen Teilen.
Häufige Fragen
Was ist mit Apricot Brandy gemeint?
In klassischen Rezepten ein süßer Aprikosenlikör, kein trockener Aprikosenbrand.
Wann serviert man einen Paradise?
Die IBA ordnet ihn als Pre-Dinner-Drink ein, er passt also am besten als Aperitif.