Der Name klingt nach Schimpfen an einem grauen Nachmittag, und der Drink ist eine gute Antwort darauf. Gin und roter Wermut geben Rückgrat, frischer Orangensaft und ein Schuss Triple Sec machen ihn hell und aromatisch.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,6
Balance3,5
Einfachheit4,2
Beliebtheit8
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Gin, roten Wermut, Orangensaft und Triple Sec in den Shaker geben.
Mit Eis füllen und etwa 10 Sekunden schütteln.
Doppelt in das gekühlte Glas abseihen.
Eine Orangenzeste über dem Drink ausdrücken und hineingeben.
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Zubereitung im Video
Damn the Weather
Geschmack
Wacholder und Orangenschale vorn, in der Mitte bittersüßer Wermut, am Ende sanfte Zitrusfrucht. Mittelkräftig und nicht zu süß.
Geschichte und Herkunft
Damn the Weather gehört zu den Orangensaft-Cocktails der 1920er-Jahre, einem Stil, der aufblühte, als amerikanische Bartender während der Prohibition im Ausland oder in Speakeasys arbeiteten. Er steht in Harry Craddocks Savoy Cocktail Book, das 1930 in London erschien, als Mischung aus Gin, italienischem Wermut, Orangensaft und etwas Curaçao.
Wer ihn erfunden hat und woher der Name kommt, ist nicht überliefert. Eng verwandt ist er mit dem Bronx, der Gin mit beiden Wermutsorten und Orangensaft kombiniert, und mit dem Satan's Whiskers. Drinks dieser Art gerieten lange in Vergessenheit und tauchen seit den 2000er-Jahren wieder auf Klassikerkarten auf.
Tipps vom Barkeeper
Nimm frisch gepressten Orangensaft, Saft aus dem Karton macht den Drink flach und süß.
Im Winter bringt Blutorangensaft eine tiefere Farbe und eine beerige Note.
Sind deine Orangen sehr süß, helfen ein paar Tropfen Zitronensaft.