Honigmelone, frische Säure und feine Kohlensäure in einem Glas, das leuchtet wie ein Textmarker. Mit frisch gepresstem Saft statt Fertigmix wird aus dem Disco-Liebling ein erstaunlich knackiger Durstlöscher.
3,4Redaktionswertung
Geschmack3,5
Balance3,4
Einfachheit4,3
Beliebtheit45
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Midori, Wodka, Zitronen- und Limettensaft hineingeben.
Kurz verrühren, damit alles kalt wird.
Mit Sodawasser auffüllen und einmal sanft mit dem Barlöffel anheben.
Mit einer Zitronenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Midori Sour
Geschmack
Süße Melone, ausbalanciert durch frische Zitrone und Limette, leicht im Körper und sanft prickelnd. Unkompliziert und mäßig stark.
Geschichte und Herkunft
Midori, der leuchtend grüne Melonenlikör des japanischen Getränkekonzerns Suntory, kam 1978 auf den amerikanischen Markt. Die Einführung wird oft mit einer Party im New Yorker Studio 54 in Verbindung gebracht, und der Likör landete schnell in den bunten, süßen Drinks, die das Nachtleben der späten 70er und der 80er Jahre prägten.
Der Midori Sour war das naheliegende Aushängeschild: Melonenlikör, eine Spirituose und Zitrussaft, lang auf Eis serviert. Viele Bars mischten ihn mit Sour Mix aus der Zapfpistole, weshalb ihn ernsthafte Barleute später belächelten. Mit frisch gepresster Zitrone und Limette ist er deutlich besser als sein Ruf und erlebt mit der Rückkehr der Retro-Drinks ein kleines Comeback.
Tipps vom Barkeeper
Frischer Saft ist hier Pflicht: Fertiger Sour Mix hat diesem Drink seinen schlechten Ruf eingebracht.
Für eine seidigere Variante alles außer Soda im Shaker schütteln und auf frisches Eis abseihen.
Ist er dir zu süß, lieber 5 ml mehr Zitronensaft zugeben statt mehr Soda.
Varianten
Midori Sour mit Eiweiß
Midori, Wodka, Zitrussaft und 20 ml Eiweiß erst ohne, dann mit Eis schütteln und ohne Soda in einer Coupette servieren.