Holunderblüte duftet nach Frühsommer, Minze bringt eine kühle Brise, und Limette hält alles frisch. Mit kaltem Prosecco und einem Schuss Soda aufgefüllt, ist er leicht, duftig und wie gemacht für einen langen Nachmittag draußen.
4,2Redaktionswertung
Geschmack4,2
Balance4,2
Einfachheit4,6
Beliebtheit80
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Garnitur: Minzzweig und Limettenscheibe · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Minzblätter und Limettenachtel in ein großes Weinglas geben und mit dem Stößel leicht andrücken.
Den Holunderblütensirup dazugeben und das Glas mit Eis füllen.
Mit gekühltem Prosecco aufgießen.
Einen Schuss Sodawasser dazugeben und einmal sanft umrühren.
Mit einem Minzzweig und einer Limettenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Hugo
Geschmack
Blumig und frisch, mit Holunderblüte, kühler Minze und einem Hauch Limette über feinen Perlen. Leicht und sanft süß.
Geschichte und Herkunft
Der Hugo wurde 2005 von Roland Gruber erfunden, einem Barkeeper in Naturns in Südtirol, als Alternative zum Spritz. Seine erste Version enthielt Melissensirup. Bald ersetzte Holunderblütensirup ihn, weil er leichter zu bekommen und beliebter war.
Von den Alpenbars Südtirols verbreitete sich der Drink schnell nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz und wurde zu einem der prägenden Sommergetränke der 2010er Jahre. Er gehört zur Familie der Spritz-Drinks: eine leichte Mischung aus Schaumwein, einer Aromazutat und Sodawasser, auf Eis im großen Weinglas serviert.
Tipps vom Barkeeper
Drück die Minze nur leicht an, zerquetschte Blätter geben Bitterstoffe ab.
Pass den Sirup an deinen Prosecco an: Bei Extra Dry passen 20 ml, bei Brut darf es etwas mehr sein.
Holunderblütenlikör wie St-Germain kann den Sirup ersetzen, dann wird der Hugo etwas stärker und aromatischer.