Reifer weißer Pfirsich, püriert und gekühlt, sanft mit kaltem Prosecco aufgegossen. Der Bellini ist zart, duftig und blassrosa, und er schmeckt nach Spätsommer in Venedig.
4,3Redaktionswertung
Geschmack4,3
Balance4,2
Einfachheit4,1
Beliebtheit80
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Garnitur: Optional eine dünne Pfirsichscheibe · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Reife weiße Pfirsiche schälen, entkernen und glatt pürieren, für eine feinere Textur passieren und gut kühlen.
Das Pfirsichpüree in eine gekühlte Sektflöte geben.
Den kalten Prosecco langsam und mit schräg gehaltenem Glas aufgießen, damit die Perlage erhalten bleibt.
Einmal sanft mit dem Barlöffel verrühren.
Sofort servieren, nach Wunsch mit einer dünnen Pfirsichscheibe.
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Zubereitung im Video
Bellini
Geschmack
Saftiger, blumiger weißer Pfirsich mit feiner Perlage und weicher, leicht cremiger Textur. Zart, fruchtig und mit wenig Alkohol.
Geschichte und Herkunft
Der Bellini entstand in Harry's Bar in Venedig, erfunden von deren Gründer Giuseppe Cipriani irgendwann zwischen den 1930er- und den späten 1940er-Jahren. Er benannte ihn nach dem venezianischen Maler Giovanni Bellini aus dem 15. Jahrhundert, weil ihn der zarte Rosaton des Drinks an eine Farbe in einem seiner Gemälde erinnerte.
Ursprünglich war er ein Saisondrink, den es nur im Sommer gab, wenn weiße Pfirsiche reif waren. Weltberühmt wurde er, weil Harry's Bar Schriftsteller, Künstler und Prominente anzog, und die Familie Cipriani verbreitete ihn später über ihre Restaurants. Die International Bartenders Association führt den Bellini unter ihren "Contemporary Classics", mit Prosecco und weißem Pfirsichpüree im Verhältnis 2:1.
Tipps vom Barkeeper
Weiße Pfirsiche sind entscheidend: Gelbe ergeben einen schwereren, weniger duftigen Drink.
Ein paar Tropfen Zitronensaft im Püree verhindern, dass es braun wird.
Den Prosecco langsam auf das Püree gießen, nicht umgekehrt, sonst schäumt es über.