Stell dir einen Mojito mit Gin vor und gib noch eine Portion frischen Ingwer dazu. Der Gin Gin Mule kühlt durch die Minze, ist spritzig von der Limette und wärmt im Abgang, ein Longdrink, der viel vielschichtiger schmeckt, als die kurze Zutatenliste vermuten lässt.
4,4Redaktionswertung
Geschmack4,4
Balance4,4
Einfachheit4
Beliebtheit40
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Minzblätter und Zuckersirup in den Shaker geben und die Minze leicht andrücken.
Gin und Limettensaft dazugeben, mit Eis füllen und etwa 10 Sekunden schütteln.
Doppelt in ein Highballglas mit frischem Eis abseihen.
Mit Ginger Beer auffüllen und einmal vorsichtig umrühren.
Mit Minzzweig und Limettenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Gin Gin Mule
Geschmack
Frisch und spritzig mit kühlender Minze, knackiger Limette und einer würzigen Ingwerwärme, die zum Ende hin zunimmt. Der Wacholder im Gin hält ihn trocken und aromatisch. Mittelstark.
Geschichte und Herkunft
Den Gin Gin Mule hat die New Yorker Barkeeperin Audrey Saunders um das Jahr 2000 entwickelt, als sie im Restaurant Beacon in Manhattan arbeitete. Sie verband zwei Drinks: Minze, Limette und Zucker vom Mojito und das Ginger Beer vom Moscow Mule, dazu Gin als Basis. Das doppelte "Gin" im Namen spielt auf Gin und Ginger an.
Zum Signature-Drink wurde er im Pegu Club, der einflussreichen Cocktailbar, die Saunders 2005 in New York eröffnete. Sie verwendete ein kräftiges, selbst gemachtes Ginger Beer statt eines gekauften, und genau das gab dem Drink seinen Biss. Heute zählt er zu den modernen Klassikern der New Yorker Cocktailrenaissance.
Tipps vom Barkeeper
Je schärfer das Ginger Beer, desto besser. Ist deins eher mild, gib ein paar Scheiben frischen Ingwer mit in den Shaker.
Ginger Beer niemals mitschütteln, sonst ist die Kohlensäure weg. Immer erst am Ende dazugeben.
Ein klassischer London Dry Gin mit kräftigem Wacholder hält Ingwer und Minze am besten stand.