Tausche den Wodka gegen Gin, und der bekannte Brunchdrink hat plötzlich Charakter. Wacholder und Koriander greifen Pfeffer und Sellerie auf, frischer Meerrettich bringt Schärfe, und Zitrone mit Limette hält alles frisch. Den Glasrand mit Meersalz versehen und sehr kalt servieren.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit3,6
Beliebtheit15
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Den Rand eines Highballglases mit einer Limettenspalte befeuchten und in Meersalz tauchen.
Das Glas mit Eiswürfeln füllen.
Gin, Tomatensaft, Zitronen- und Limettensaft, Meerrettich, Worcestershiresauce, Chilisauce, Salz und Pfeffer dazugeben.
Den Drink zwei- bis dreimal zwischen Glas und Shakerdose hin und her gießen, damit er sich mischt, ohne zu schäumen.
Mit Selleriestange und Limettenspalte garnieren.
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Zubereitung im Video
Bloody Margaret
Geschmack
Herzhaft und pfeffrig, mit Wacholder, Zitrus und klarer Meerrettichschärfe. Erfrischend, mittelkräftig und moderat im Alkohol.
Geschichte und Herkunft
Gin im Tomatencocktail ist nichts Neues: Als die Bloody Mary in den 1920er und 1930er Jahren Gestalt annahm, war Gin eine übliche Basis. Die Gin-Version heißt oft Red Snapper, ein Name, der mit der King Cole Bar im St. Regis Hotel in New York verbunden wird. Bloody Margaret ist ein weiterer Name für dieselbe Idee.
Ein verbindliches Rezept gibt es nicht. Unsere Version nutzt die volle Bloody Mary Würzung mit frischem Meerrettich sowie Zitrone und Limette, was gut zu den Botanicals eines London Dry Gin passt.
Tipps vom Barkeeper
Umgießen statt Schütteln hält den Tomatensaft samtig, Schütteln macht ihn dünn und schaumig.
Frischer Meerrettich ist viel aromatischer als der aus dem Glas. Erst kurz vor dem Mixen reiben.
Für Gäste die gewürzte Tomatenbasis vorab im Krug ansetzen und den Gin erst im Glas dazugeben.
Varianten
Red Snapper
Der klassische Name der Gin-Bloody-Mary, meist nur mit Zitronensaft.