Leuchtend grün, eiskalt und mit dem Duft eines Sommergartens. Eine ganze Handvoll Basilikum wird mit Gin, Zitrone und Zucker gestößelt und geshakt. Das Kraut ist hier keine Deko, sondern der Hauptdarsteller.
4,4Redaktionswertung
Geschmack4,5
Balance4,4
Einfachheit4,7
Beliebtheit55
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Basilikumblätter und Zitronensaft in den Shaker geben und kräftig mit dem Stößel andrücken.
Gin und Zuckersirup dazugeben und den Shaker mit Eis füllen.
12 bis 15 Sekunden kräftig shaken, damit das Basilikum seine Farbe abgibt.
Doppelt in einen Tumbler auf frische Eiswürfel abseihen.
Mit einem frischen Basilikumzweig garnieren.
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Zubereitung im Video
Gin Basil Smash
Geschmack
Frisch und kräuterig mit pfeffrigem Basilikum, klarer Zitronensäure und Wacholder vom Gin. Mittelstark und sehr erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Den Gin Basil Smash hat Jörg Meyer 2008 in seiner Bar Le Lion in Hamburg erfunden. Nach eigener Aussage brachte ihn ein Whiskey Smash, den er im New Yorker Pegu Club getrunken hatte, auf die Idee. Wegen der grünen Farbe und der großen Menge Basilikum nannte er seine Version zuerst "Gin Pesto".
Der Drink verbreitete sich in der internationalen Barszene erstaunlich schnell, getragen von Barkeepern, die im Le Lion zu Gast waren, und von den ersten Cocktailblogs. Nach wenigen Jahren stand er weltweit auf den Karten und wurde zu einem der bekanntesten Cocktails, die je in Deutschland entstanden sind. Er gehört zur Familie der Smashes: Spirituose, Zitrus, Zucker und frische Kräuter, gestößelt und geshakt.
Tipps vom Barkeeper
Sei großzügig mit dem Basilikum, der Drink soll deutlich grün sein. Nur die Blätter nehmen, die Stiele schmecken bitter.
Doppelt abseihen ist Pflicht, sonst hast du in jedem Schluck Basilikumfetzen.
Ein klassischer, wacholderbetonter Gin passt am besten. Sehr blumige Gins gehen neben dem Basilikum unter.
Varianten
Gin Pesto
Meyers ursprünglicher Name für den Drink, den manche Bars bis heute für dasselbe Rezept verwenden.