Tequila und Tomate kennen sich aus der mexikanischen Küche, der Tausch wirkt also ganz natürlich. Tequila Blanco bringt eine grüne, pfeffrige Note, die Wodka nicht hat, und eine mexikanische Chilisauce sorgt für rundere Schärfe als Tabasco allein. Hoch bauen, großzügig garnieren und zum Brunch servieren.
4Redaktionswertung
Geschmack4
Balance4
Einfachheit3,8
Beliebtheit35
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Den Drink zwei- bis dreimal in eine Shakerdose und zurück ins Glas gießen.
Mit Limettenspalte, Gurkenstift und Selleriestange garnieren.
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Zubereitung im Video
Bloody Maria
Geschmack
Herzhaft und scharf, mit erdiger Agave, frischem Zitrus und anhaltender Chiliwärme. Mittelkräftig und erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Die Bloody Maria ist das Tequila-Mitglied der Bloody Mary Familie. Diese nahm in den 1920er und 1930er Jahren Gestalt an und brachte später viele regionale Abwandlungen hervor, vom Red Snapper mit Gin bis zum kanadischen Caesar mit Muschel-Tomatensaft.
Für die Tequila-Version sind weder Erfinder noch Datum belegt. Sie verbreitete sich mit der wachsenden Beliebtheit von Tequila in den USA ab den 1970er Jahren. In Mexiko gibt es eine verwandte Tradition: Sangrita, ein würziger Begleiter aus Tomate, Orange und Chili, der neben einem Glas puren Tequila serviert wird.
Tipps vom Barkeeper
Nimm einen Blanco aus 100 % Agave, seine Pfeffer- und Zitrusnoten kommen durch die Tomate.
Mexikanische Saucen wie Valentina oder Cholula bringen neben Schärfe auch Geschmack.
Ein Rand aus Tajín oder Chilisalz macht den Drink zum Hingucker beim Brunch.