Lange vor Orangensaft und Grenadine gab es das hier: ein hohes, prickelndes Glas mit Tequila und frischer Limette, auf dessen Boden sich eine dunkelviolette Schicht Crème de Cassis legt. Trockener, leichter und erfrischender als die berühmte Version der 1970er.
3,7Redaktionswertung
Geschmack3,8
Balance3,7
Einfachheit4,3
Beliebtheit10
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Mit kaltem Sodawasser auffüllen, oben etwa 2 cm Platz lassen.
Den Crème de Cassis langsam über das Eis gießen, damit er auf den Boden sinkt.
Mit einer Limettenscheibe garnieren und mit Trinkhalm zum Umrühren servieren.
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Zubereitung im Video
Arizona Biltmore Tequila Sunrise
Geschmack
Knackige, trockene Agave und Limette mit lebhafter Kohlensäure, am Ende süße schwarze Johannisbeere, sobald sich der Cassis vermischt. Leicht und erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Das Arizona Biltmore, ein Resorthotel in Phoenix, das 1929 eröffnete, beansprucht einen früheren und ganz anderen Tequila Sunrise für sich. Nach Darstellung des Hotels kreierte Barkeeper Gene Sulit ihn in den 1930er- oder 1940er-Jahren für einen Gast, der einen erfrischenden Drink am Pool wollte. Sein Rezept verband Tequila, Limettensaft, Sodawasser und Crème de Cassis, der wie ein Sonnenaufgang durch das Glas sinkt.
Der bekanntere Tequila Sunrise mit Orangensaft und Grenadine entstand unabhängig davon um 1970 in Kalifornien und wurde später im selben Jahrzehnt weltberühmt. Das Biltmore serviert seine Originalversion bis heute, und Barkeeper nennen sie oft "Arizona Biltmore", um beide auseinanderzuhalten.
Tipps vom Barkeeper
Den Cassis zuletzt und langsam eingießen, dann wird die "Sonnenaufgang"-Schicht am schönsten.
Einen guten Crème de Cassis mit echtem Johannisbeeraroma nehmen, billige Versionen schmecken nach Bonbon.
Lass den Gast selbst umrühren: Der Drink wandelt sich von herb und trocken zu fruchtig.