Rubinrot, prickelnd und gerade süß genug, mit feinem bitterem Rückgrat, das Lust auf den nächsten Schluck macht. Mit Aperol ist er kaum stärker als eine Limonade und passt gut zu langen Mittagessen und reichhaltigen Festtagsgerichten.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,6
Balance3,5
Einfachheit4,4
Beliebtheit5
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Aperol oder Campari, Grenadine und Limettensaft hineingeben.
Mit kaltem Sodawasser auffüllen.
Vorsichtig umrühren, abschmecken und nach Belieben ein, zwei Spritzer Orangenbitter oder etwas mehr Soda ergänzen.
Mit einer Limettenscheibe garnieren.
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Zubereitung im Video
Shirley Temple Black
Geschmack
Bittersüße Orange und Granatapfel mit frischer Limette und viel Kohlensäure. Mit Aperol sehr leicht, Campari macht ihn trockener und bitterer.
Geschichte und Herkunft
Der originale Shirley Temple ist ein alkoholfreier Drink aus Ginger Ale oder Zitronenlimonade mit Grenadine und Kirsche, benannt nach dem Hollywood-Kinderstar der 1930er-Jahre. Mehrere Restaurants in Los Angeles haben behauptet, ihn für sie erfunden zu haben, sicher klären lässt sich das nicht.
Shirley Temple Black hieß die Schauspielerin nach ihrer Heirat und später während ihrer Laufbahn als US-Diplomatin. Unter diesem Namen laufen mehrere Versionen für Erwachsene. Diese hier ersetzt das Ginger Ale durch Sodawasser und ergänzt einen italienischen Bitteraperitif, wodurch aus dem süßen Original ein leichter Longdrink im Stil eines Spritz wird.
Es ist ein modernes Rezept für die Hausbar und kein historischer Klassiker, am besten schmeckt er mit echter Granatapfel-Grenadine.
Tipps vom Barkeeper
Selbst gemachte Grenadine (Granatapfelsaft mit Zucker eingekocht) schmeckt viel frischer als knallrote Fertigsirupe.
Für Gäste im Krug vorbereiten, das Soda aber erst kurz vor dem Servieren zugeben.
Campari verdoppelt ungefähr die Bitterkeit, fang im Zweifel mit 15 ml an.
Varianten
Klassischer Shirley Temple
Ginger Ale oder Zitronenlimonade mit Grenadine und Maraschino-Kirsche, ohne Alkohol.
Dirty Shirley
Ein klassischer Shirley Temple mit Wodka, eine beliebte Barvariante.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Shirley Temple und Shirley Temple Black?
Der klassische Shirley Temple ist alkoholfrei. Die Black-Version enthält eine alkoholische Zutat, hier Aperol oder Campari.
Ist der Shirley Temple Black stark?
Nein. Mit Aperol und viel Soda ist er sehr leicht, etwa 3 Prozent Alkohol.
Aperol oder Campari?
Aperol ist süßer, orangiger und hat weniger Alkohol. Campari ist bitterer und stärker.
Der passende Sound
Filmsongs der 1930er
Süßer, unschuldiger Charme aus dem goldenen Zeitalter des Kinos.