Klarer und leiser als sein Gin-Cousin: Beim Wodka Martini geht es um Textur und Kälte. Trockener Wermut bringt eine zarte, kräutrige Weinnote, und die Garnitur bestimmt die Stimmung, salzig mit Olive, duftig mit Zitronenzeste.
4Redaktionswertung
Geschmack4
Balance4,1
Einfachheit4,8
Beliebtheit80
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Garnitur: Olive oder Zitronenzeste · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Ein Cocktailglas vorkühlen.
Wodka, trockenen Wermut und gegebenenfalls Bitters in ein mit Eis gefülltes Rührglas geben.
Etwa 20 bis 30 Sekunden rühren, bis alles sehr kalt ist.
In das gekühlte Glas abseihen.
Mit einer Olive am Spieß oder einer über dem Drink ausgedrückten Zitronenzeste garnieren.
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Zubereitung im Video
Wodka Martini (Kangaroo)
Geschmack
Sehr trocken, klar und kalt, mit seidiger Textur und einem leichten Kräuterhauch vom Wermut. Stark und spirituosenbetont.
Geschichte und Herkunft
Der Wodka Martini folgt der Vorlage des klassischen Gin Martini, nur mit anderer Basis. Beliebt wurde er in den USA, als Wodka in den 1950er und 1960er Jahren seinen Aufstieg erlebte, und die James-Bond-Filme machten ihn berühmt, vor allem mit Bonds Satz, er wolle ihn geschüttelt, nicht gerührt.
In älteren Getränkelisten heißt dieselbe Mischung manchmal Kangaroo, woher dieser Name stammt, ist allerdings unklar. Heute nennen ihn die meisten Bars einfach Wodka Martini, und der Wermutanteil schwankt stark, von einem ordentlichen Schuss in alten Rezepten bis zum bloßen Ausschwenken des Glases in sehr trockenen modernen Versionen.
Tipps vom Barkeeper
Gerührt wird der Drink klar und seidig; geschüttelt kälter, aber trüb und etwas dünner.
Wermut nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern, oxidierter Wermut schmeckt flach und abgestanden.
Für einen Dirty Martini 5 bis 10 ml Olivenlake dazugeben.