Zartrosa, herb und eiskalt: ein Zitrus Sour im Martiniglas. Zitronenrum und Cointreau tragen den Drink, ein kleiner Schuss Cranberry bringt Farbe und eine trockene, säuerliche Kante.
3,3Redaktionswertung
Geschmack3,4
Balance3,3
Einfachheit3,8
Beliebtheit3
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Ein Cocktailglas vorkühlen; nach Wunsch die Hälfte des Rands mit feinem Salz versehen.
Zitronenrum, Cointreau, Zitronensaft, Sirup und Cranberrysaft in den Shaker geben.
Mit Eis füllen und 10 bis 12 Sekunden kräftig schütteln.
Doppelt in das gekühlte Glas abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und als Garnitur verwenden.
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Zubereitung im Video
Trumptini
Geschmack
Herb und zitronig mit klarer Zitrone, Orangenschale vom Cointreau und trockenem Cranberry im Abgang. Mittelstark und eher leicht am Gaumen.
Geschichte und Herkunft
Der Trumptini gehört zu den unzähligen Drinks der Tini-Welle, die in den 1990er und 2000er Jahren auf den Cosmopolitan folgte. Damals konnte fast alles, was geschüttelt und in einem V-förmigen Glas serviert wurde, Martini heißen. Der Name verbindet den Nachnamen Trump mit dem Wort Martini, mit dem klassischen Martini aus Gin und Wermut hat der Drink aber nichts zu tun.
Wer ihn erfunden hat und wo, ist nicht zuverlässig belegt, und die Rezepte schwanken. Der Kern bleibt gleich: aromatisierter Rum, Orangenlikör, Zitrus und etwas Cranberrysaft. Damit gehört er eindeutig zur Familie der rosa, zitruslastigen Sours rund um den Cosmopolitan.
Tipps vom Barkeeper
Frischer Zitronensaft und Zuckersirup ersetzen fertigen Sour Mix und schmecken deutlich klarer.
Ohne Zitronenrum nimm weißen Rum oder Citron-Wodka und gib eine Zitronenschale mit in den Shaker.
Halte den Cranberrysaft knapp, er sorgt für Farbe und Trockenheit, nicht für den Hauptgeschmack.