Die Grenadine sinkt nach unten, und das Glas leuchtet von tiefem Rot bis zartem Rosa. Ginger Ale bringt eine milde Würze, ein Spritzer Limette hält die Süße im Zaum, und nach der Kirsche greifen Kinder wie Erwachsene zuerst.
3,3Redaktionswertung
Geschmack3,4
Balance3,3
Einfachheit4,9
Beliebtheit60
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Ginger Ale eingießen und nach Wunsch den Limettensaft dazugeben.
Die Grenadine langsam am Glasrand hineinlaufen lassen, damit sie nach unten sinkt.
Mit Cocktailkirschen und Limettenschnitz garnieren und erst kurz vor dem Trinken umrühren.
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Zubereitung im Video
Shirley Temple
Geschmack
Süß und prickelnd mit sanfter Ingwerwürze und roten Beerennoten von der Grenadine. Die Limette bringt angenehme Frische.
Geschichte und Herkunft
Der Shirley Temple ist nach dem amerikanischen Kinderstar Shirley Temple benannt, einem der größten Kassenmagneten der 1930er Jahre. Wo er zuerst serviert wurde, ist umstritten: Genannt werden das Restaurant Chasen's in Beverly Hills und das Royal Hawaiian Hotel in Honolulu, beweisen lässt sich keine der beiden Geschichten.
Die Idee war einfach: ein festliches Getränk für ein Kind, das keinen Cocktail trinken durfte, aber mitanstoßen wollte. In den USA wurde er zu einem der bekanntesten alkoholfreien Drinks. Shirley Temple selbst sagte später, sie möge den nach ihr benannten Drink nicht besonders, er sei ihr zu süß. Auch gegen die kommerzielle Nutzung ihres Namens wehrte sie sich.
Tipps vom Barkeeper
Grenadine aus echtem Granatapfelsaft schmeckt frischer und weniger künstlich als billiger roter Sirup.
Weniger süß wird er mit halb Ginger Ale, halb Sodawasser.
Manche Rezepte nehmen Zitronenlimonade statt Ginger Ale. Das macht ihn süßer und zitrusbetonter.