Sauer, süß und kräftig sprudelnd: Den Cherry Lime Rickey gab es an amerikanischen Soda Fountains lange vor jedem Energydrink. Frische Limette hält den Kirschsirup im Zaum, das kalte Soda erledigt den Rest.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,6
Balance3,5
Einfachheit4,9
Beliebtheit12
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Garnitur: Kirsche und Limettenscheibe · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Füll ein Highballglas mit Eiswürfeln.
Press eine halbe Limette ins Glas und gib die ausgepresste Schale dazu, wenn du magst.
Gib den Kirschsirup hinein.
Füll mit kaltem Soda auf und rühr vorsichtig um.
Garniere mit einer Kirsche und einer Limettenscheibe.
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Zubereitung im Video
Cherry Lime Rickey
Geschmack
Säuerlich und fruchtig, mit klarer Limettensäure und süßer Kirsche, stark prickelnd und leicht. Mit frischer Limette erfrischend statt klebrig.
Geschichte und Herkunft
Der Rickey entstand in den 1880er Jahren in Washington, D.C., als alkoholischer Drink. Meist wird er mit dem Lobbyisten Colonel Joe Rickey und der Bar Shoomaker's in Verbindung gebracht: Spirituose, eine halbe Limette und Sodawasser auf Eis, ganz ohne Zucker. Als Highball war er bewusst trocken und sauer.
Soda Fountains und Drugstores übernahmen die Idee bald in alkoholfreier, gesüßter Form als Lime Rickey, aus Limettensaft, Sirup und Sprudelwasser. Mit Kirsch- oder Himbeersirup wurden daraus der Cherry Lime Rickey und der Raspberry Lime Rickey. Die Kirschversion ist vor allem in Neuengland verbreitet, wo sie in Diners und Eisdielen bis heute zum Angebot gehört.
Tipps vom Barkeeper
Nimm lieber echten Kirschsirup als Grenadine. Grenadine wird aus Granatapfel gemacht und schmeckt anders.
Die ausgepresste Limettenschale im Glas bringt eine leichte Bitternote, das gehört beim Rickey traditionell dazu.
Das Soda sehr kalt halten und zuletzt zugeben, dann bleibt der Drink frisch und spritzig.
Varianten
Raspberry Lime Rickey
Himbeersirup statt Kirschsirup verwenden.
Lime Rickey im Soda-Fountain-Stil
Ohne Kirsche, nur mit 20 ml Zuckersirup gesüßt.
Häufige Fragen
Ist ein Cherry Lime Rickey alkoholisch?
Die Soda-Fountain-Version ist alkoholfrei. Der ursprüngliche Rickey wurde mit Gin oder Whiskey gemacht, aber ohne Zucker und ohne Kirsche.
Kann ich Grenadine nehmen?
Ja, das ist ein üblicher Ersatz. Der Drink schmeckt dann eher nach Granatapfel und roten Beeren als nach Kirsche.
Woher kommt der Rickey?
Aus Washington, D.C., wo er in den 1880er Jahren nach Colonel Joe Rickey benannt wurde.