Ein Schuss Grenadine färbt eiskalte Cola tief rubinrot und gibt ihr eine beerige Süße. Dazu eine Cocktailkirsche, und fertig ist der Drink, den amerikanische Diner und Familienrestaurants seit Jahrzehnten ausschenken.
2,9Redaktionswertung
Geschmack3
Balance2,8
Einfachheit5
Beliebtheit30
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Langsam mit gekühlter Cola auffüllen und einmal behutsam mit dem Barlöffel umrühren.
Mit einer Cocktailkirsche garnieren.
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Zubereitung im Video
Roy Rogers
Geschmack
Süß und prickelnd, mit der vertrauten Würze der Cola und einer fruchtigen, leicht herben Grenadinenote. Leicht und sehr erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Seinen Namen hat der Roy Rogers vom singenden Cowboy Roy Rogers, einem der beliebtesten Westernstars der 1940er und 1950er Jahre. Gedacht war er als Gegenstück zum Shirley Temple, dem Drink aus Ginger Ale und Grenadine, der nach der Kinderschauspielerin benannt ist. Das Prinzip ist dasselbe: Limonade, etwas Grenadine und eine Kirsche, im hohen Glas serviert, damit es nach einem richtigen Cocktail aussieht.
Einen Erfinder oder eine bestimmte Bar kann man nicht sicher benennen. Verbreitet hat sich der Drink über Soda Fountains, Diner und Hotelbars in den USA, wo er zur Standardbestellung für Kinder beim Familienessen wurde. Auf vielen Kinderkarten amerikanischer Restaurantketten steht er bis heute.
Tipps vom Barkeeper
Echte Grenadine aus Granatapfel schmeckt deutlich besser als knallroter Kirschsirup und ist weniger süß.
Gieß die Cola über einen Barlöffel oder an der Glaswand entlang ein, dann bleibt mehr Kohlensäure erhalten.
Ein Spritzer Limettensaft nimmt etwas Süße heraus.