Cranberry bringt Farbe und feine Säure, Grapefruit eine herb-frische Note, die den Drink vor dem Saftgeschmack bewahrt. An einem heißen Nachmittag ist so ein hohes Glas schnell leer.
3,6Redaktionswertung
Geschmack3,7
Balance3,6
Einfachheit4,9
Beliebtheit65
Leserwertung: Noch keine Leserwertungen. Sei der Erste.
Säuerlich und fruchtig mit leichter Bitternote von der Grapefruit und trockenem Abgang. Leicht und sehr erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Der Name Sea Breeze ist älter als der Drink, den die meisten kennen. Rezepte mit diesem Titel aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sahen ganz anders aus und basierten oft auf Gin mit anderen Fruchtaromen.
Die moderne Version mit Wodka, Cranberry und Grapefruit entstand in den USA ab den 1960er und 1970er-Jahren, als Cranberrysafthersteller ihren Saft als Filler bewarben. In den 1980er-Jahren wurde sie zu einem der prägenden Longdrinks, zusammen mit den nahen Verwandten Cape Codder (Wodka und Cranberry) und Bay Breeze (Wodka, Cranberry und Ananas).
Die International Bartenders Association führt den Sea Breeze unter ihren Contemporary Classics.
Tipps vom Barkeeper
Nimm einen Cranberrysaft mit echter Säure, sehr süßer Cranberry-Nektar macht den Drink pappig.
Gieß den Grapefruitsaft zuletzt ein, dann entsteht ein dezenter Farbverlauf.
Für Partys Wodka und Säfte im Krug vormischen, kalt stellen und auf frisches Eis gießen.