Tiefrot, eiskalt und angenehm herb: Dieser Longdrink aus zwei Zutaten lebt ganz von der Cranberry. Eine frisch ausgepresste Limettenspalte zum Schluss schärft den Geschmack und verhindert, dass der Saft flach wirkt.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,5
Balance3,5
Einfachheit5
Beliebtheit40
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Eine Limettenspalte über dem Drink ausdrücken und hineingeben.
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Zubereitung im Video
Cape Codder
Geschmack
Herb, leicht süß und klar, die Limette bringt Frische. Leicht bis mittelstark.
Geschichte und Herkunft
Der Cape Codder, oft kurz Cape Cod, ist nach der Halbinsel in Massachusetts benannt, einem der traditionellen Anbaugebiete für Cranberrys in den USA. Die Cranberry-Erzeuger warben ab der Mitte des 20. Jahrhunderts intensiv dafür, den Saft nicht nur zu Thanksgiving zu trinken, und einfache Mixgetränke gehörten dazu.
Wodka mit Cranberry wurde zu einem der meistbestellten Longdrinks in amerikanischen Bars. Daraus entstand eine ganze Familie: mit Grapefruit wird es ein Sea Breeze, mit Ananas ein Bay Breeze, mit Orangensaft und Pfirsichlikör bist du schon fast beim Sex on the Beach. Ein Erfinder ist nicht bekannt.
Tipps vom Barkeeper
Reiner, ungesüßter Cranberrysaft ist allein zu sauer, nimm Cranberry-Nektar oder gib etwas Zuckersirup dazu.
Den Saft kühlen, dann verwässert weniger.
Ein Spritzer Orangenbitter bringt Tiefe, ohne den Charakter zu verändern.