Nimm einen Rob Roy, gib etwas Bénédictine dazu, und der Whisky schmeckt plötzlich nach Honig, Safran und warmen Gewürzen. Der Bobby Burns zeigt, dass Blended Scotch in gerührten Drinks glänzen kann. Sehr kalt servieren, mit etwas Zitronenöl über der Oberfläche.
4,1Redaktionswertung
Geschmack4,1
Balance4,1
Einfachheit3,9
Beliebtheit22
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Scotch, roten Wermut und Bénédictine in ein Rührglas mit Eis geben.
Etwa 25 Sekunden kalt rühren.
In das vorgekühlte Glas abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken und als Garnitur verwenden.
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Zubereitung im Video
Bobby Burns
Geschmack
Vollmundig und rund, mit Malz und einem Hauch Rauch, dunkler Frucht vom Wermut und honigsüßen Kräutern vom Bénédictine. Kräftig, seidig und leicht süß.
Geschichte und Herkunft
Der Bobby Burns ist nach Robert Burns benannt, dem schottischen Dichter des 18. Jahrhunderts, und taucht in Barbüchern des frühen 20. Jahrhunderts auf. Die frühen Rezepte unterscheiden sich: Manche würzen Scotch und Wermut mit Absinth und Orangenbitter, durchgesetzt hat sich aber die Version mit Bénédictine, dem französischen Kräuterlikör.
Das Savoy Cocktail Book von 1930 druckte die Bénédictine-Version und lobte sie unter den Whiskycocktails. Heute ist er die naheliegende Wahl zur Burns Night am 25. Januar, an der Schotten und Schottlandfreunde den Geburtstag des Dichters feiern. Wie Rob Roy und Blood and Sand gehört er zu den wenigen Klassikern mit Blended Scotch.
Tipps vom Barkeeper
Mit Bénédictine sparsam sein: Ein bis zwei Barlöffel reichen, mehr macht den Drink sirupartig.
Ein Blend mit leichtem Rauch bringt Tiefe, stark torfiger Whisky erschlägt den Wermut.
Die Zitronenzeste ist keine Deko: Ihr Öl hebt den Drink spürbar.