Kräftig geshakt bildet der Ananassaft einen feinen Schaum, ein Löffel Grenadine färbt ihn blass korallenrot. Darunter klarer weißer Rum und die Kirsch-Mandel-Note des Maraschino, leicht und sehr süffig.
3,8Redaktionswertung
Geschmack3,9
Balance3,8
Einfachheit4,2
Beliebtheit30
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Garnitur: Cocktailkirsche · Eis: Ohne Eis serviert
Zubereitung
Eine Coupette vorkühlen.
Rum, Ananassaft, Maraschino und Grenadine in den Shaker geben.
Mit Eis füllen und 12 bis 15 Sekunden kräftig shaken, damit sich Schaum bildet.
Doppelt in die gekühlte Coupette abseihen und mit einer Cocktailkirsche garnieren.
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Zubereitung im Video
Mary Pickford
Geschmack
Fruchtig und dezent süß mit reifer Ananas, leichter Kirsch- und Mandelnote und weicher, schaumiger Textur. Mittlere Stärke.
Geschichte und Herkunft
Der Mary Pickford stammt aus dem Havanna der 1920er Jahre. Die Prohibition trieb damals viele Amerikaner nach Kuba, und die Bars der Stadt entwickelten für sie ein ganzes Repertoire an Rum-Cocktails. Benannt ist der Drink nach Mary Pickford, dem in Kanada geborenen Stummfilmstar, damals eine der berühmtesten Frauen der Welt.
Wer ihn erfunden hat, ist nicht geklärt. Frühe Berichte nennen amerikanische Bartender in Havanna, am häufigsten Eddie Woelke und Fred Kaufman. Ob Pickford den Drink selbst je probiert hat, ist nicht belegt. Er blieb Teil des kubanischen Klassikerkanons neben Daiquiri und El Presidente und steht heute auf der IBA-Liste der Unforgettables.
Tipps vom Barkeeper
Frisch gepresster Ananassaft oder guter Direktsaft schäumt deutlich besser und schmeckt weniger zuckrig als Saft aus Konzentrat.
Nimm Grenadine aus echtem Granatapfel und bleib bei einem Barlöffel. Sie sorgt für Farbe und etwas Säure, nicht für Süße.
Ist deine Ananas sehr süß, gib 5 ml Limettensaft dazu, dann bleibt der Drink frisch.
Varianten
Mit gereiftem Rum
Ein leicht gereifter Rum im kubanischen Stil bringt mehr Vanille und Körper.
Einfache Abwandlung: Limette
Mit 7,5 ml frischem Limettensaft wird er spritziger und erinnert an einen Daiquiri.
Häufige Fragen
Nach wem ist der Mary Pickford benannt?
Nach Mary Pickford, einem der größten Stummfilmstars der 1910er und 1920er Jahre.
Welchen Rum nehme ich?
Einen leichten, trockenen weißen Rum im kubanischen Stil. Schwere, aromatische Rums überdecken die Ananas.
Warum wird mein Mary Pickford nicht rosa?
Zu wenig Grenadine oder eine blasse Supermarktsorte. Ein Barlöffel einer guten Grenadine ergibt einen zarten Korallenton.