Mango nimmt dem klassischen Mule etwas von seiner Ingwerschärfe und färbt ihn sonnengelb, ein paar Gurkenscheiben halten ihn kühl und frisch. Geschüttelt, mit Ginger Beer aufgefüllt und im beschlagenen Kupferbecher serviert, ist er ein Drink für warme Abende.
3,9Redaktionswertung
Geschmack4
Balance3,9
Einfachheit3,9
Beliebtheit18
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Garnitur: Limettenscheibe und Gurkenband · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Die Gurkenscheiben mit dem Honigsirup im Shaker andrücken.
Wodka, Mangopüree und Limettensaft dazugeben, mit Eis füllen und etwa 10 Sekunden schütteln.
In einen Kupferbecher mit frischen Eiswürfeln abseihen.
Mit Ginger Beer auffüllen und einmal sanft von unten nach oben umrühren.
Mit einer Limettenscheibe und einem dünnen Gurkenband garnieren.
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Zubereitung im Video
Mango Mule
Geschmack
Reife Mango und Honig im Mund, danach Limette und ein warmer, pfeffriger Ingwerabgang. Leicht bis mittelstark und sehr erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Der Mango Mule ist eine moderne Fruchtvariante des Moscow Mule. Der Ursprung wird meist im Los Angeles der frühen 1940er Jahre verortet: Das Restaurant Cock 'n' Bull stellte eigenes Ginger Beer her, und gemeinsam mit dem amerikanischen Vertrieb von Smirnoff wurde die Mischung aus Wodka, Limette und Ginger Beer als neuer Longdrink beworben. Der Kupferbecher gehörte von Anfang an zum Auftritt.
Seitdem ist der Mule eine Vorlage: Spirituose, Limette, Ginger Beer, dazu Früchte oder Kräuter nach Lust. Mangoversionen verbreiteten sich mit gutem Tiefkühlpüree. Einen Erfinder gibt es nicht. Der Drink funktioniert auch ohne Alkohol.
Tipps vom Barkeeper
Nimm ein trockenes, scharfes Ginger Beer: Die Mango bringt schon genug Süße mit, eine zuckrige Limo macht den Drink klebrig.
Ginger Beer nie mitschütteln, sondern erst am Ende zugeben, damit die Kohlensäure bleibt.
Für einen alkoholfreien Mango Mule den Wodka weglassen und mit 12 cl Ginger Beer auffüllen, Gurke und Limette halten ihn in Balance.