Apfelbrand, Zitronensaft und Grenadine mit Eis in den Shaker geben.
12 bis 15 Sekunden kräftig shaken.
Doppelt in die gekühlte Coupette abseihen.
Eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken.
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Zubereitung im Video
Jack Rose
Geschmack
Herb und fruchtig, mit Apfel, Granatapfel und Zitrone über einer trockenen, wärmenden Brandybasis. Mittelstark und sehr erfrischend.
Geschichte und Herkunft
Der Jack Rose stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und war in amerikanischen Bars in den 1910er Jahren gut bekannt. Sein Name wird meist mit der Hauptzutat erklärt, Applejack, dem amerikanischen Apfelbrand, und mit der rosa Farbe von der Grenadine. Andere Geschichten verbinden ihn mit einem New Yorker Glücksspieler dieses Namens oder mit der Rosensorte Jacqueminot, bewiesen ist davon nichts.
Literarischen Ruhm erlangte der Drink durch Ernest Hemingway: Sein Erzähler Jake Barnes trinkt in Fiesta (The Sun Also Rises, 1926) in Paris Jack Roses. David Embury zählte ihn später in The Fine Art of Mixing Drinks zu den grundlegenden Cocktails.
Tipps vom Barkeeper
Nimm echte Grenadine aus Granatapfelsaft, künstlich gefärbte Sirupe lassen den Drink nach Bonbon schmecken.
Bottled-in-Bond Applejack hat mehr Kraft und Apfelaroma als die verschnittene Variante.
Limette statt Zitrone macht ihn spritziger, beides ist historisch korrekt.
Varianten
Mit Calvados
Einfache Abwandlung: französischer Calvados statt Applejack, weicher und eleganter im Apfel.