Statt der vollen Portion Wodka kommt hier zur Hälfte Sake ins Glas, und Sojasoße übernimmt die Rolle der Worcestershiresoße. Das Ergebnis ist kalt, herzhaft und erstaunlich leicht, mit einer feinen Reisnote unter der Tomate.
3,5Redaktionswertung
Geschmack3,6
Balance3,5
Einfachheit3,3
Beliebtheit6
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Garnitur: Zitronenscheibe und schwarzer Pfeffer · Eis: Eiswürfel
Zubereitung
Wodka, Sake, Tomatensaft, Zitronensaft, Tabasco und Sojasoße mit Eis in ein Rührglas geben.
Etwa 15 Sekunden sanft rühren oder zwischen zwei Shakerhälften hin und her gießen, damit der Tomatensaft nicht schäumt.
In ein Highballglas mit frischem Eis abseihen.
Mit einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer und einer Zitronenscheibe servieren.
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Zubereitung im Video
Ginza Mary
Geschmack
Herzhaft und frisch, mit Tomate, Zitrone und sanfter Chilischärfe über einer weichen Reisnote. Leichter als eine klassische Bloody Mary.
Geschichte und Herkunft
Die Ginza Mary ist eine Abwandlung der Bloody Mary. Ihr Name verweist auf Ginza, das elegante Einkaufs- und Ausgehviertel im Zentrum von Tokio. Wer sie zuerst gemixt hat und wann, ist nicht belegt. Sie ist deshalb eher eine der vielen regionalen Spielarten des Tomatencocktails als ein Drink mit festem Geburtsdatum.
Ihren eigenen Charakter bekommt sie durch zwei Zutaten aus der japanischen Küche: Sake teilt sich die Basis mit dem Wodka und macht den Drink weicher, Sojasoße bringt die salzige, fermentierte Tiefe, die im Original von der Worcestershiresoße kommt. Damit gehört sie zur selben herzhaften Familie wie die Bloody Maria mit Tequila und der Red Snapper mit Gin.
Tipps vom Barkeeper
Sei sparsam mit der Sojasoße: Zwei Spritzer würzen, mehr macht den Drink einfach salzig.
Ein trockener, klarer Sake passt besser als süße oder gereifte Sorten.
Kühl den Tomatensaft vorher, dann musst du kürzer rühren und der Drink bleibt schön dicht.