Cocktails mit Sake

Sake, das japanische Reisgetränk, bringt zarte Frucht, Umami und eine weiche Textur in Cocktails. Hier findest du Sake-Cocktails vom Saketini bis zu Highballs und Sours, die auf seinen sanften Charakter setzen. Du lernst die Grundlagen der Sake-Kategorien kennen, erfährst, warum das Polieren des Reises den Geschmack prägt und wie du Sake einsetzt, ohne dass seine feinen Aromen hinter starken Spirituosen oder schweren Sirups verschwinden.

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Was Sake ist

Sake wird aus poliertem Reis, Wasser, Hefe und Koji hergestellt, einem Schimmelpilz, der die Reisstärke in vergärbaren Zucker umwandelt. Verzuckerung und Gärung laufen gleichzeitig im selben Tank ab. Das Ergebnis wird meist mit etwa 15 bis 16 Prozent Alkohol abgefüllt, mehr als die meisten Weine, aber weit weniger als Spirituosen.

Kategorien und Polierung

Die äußeren Schichten des Reiskorns enthalten Eiweiß und Fett, die rauere Aromen erzeugen können. Werden sie abgeschliffen, entsteht ein klarerer, aromatischerer Sake. Der verbleibende Anteil heißt Seimaibuai.

Sake im Cocktail

Sakearomen sind zart, deshalb passen leichte Partner am besten: Gurke, Zitrus, grüner Tee, Holunderblüte, Melone, Yuzu oder eine kleine Menge Gin oder Wodka. Beim Saketini ersetzt Sake im Martini den Wermut ganz oder teilweise. Sake Highballs mit Soda und einer Zitruszeste sind einfach und erfrischend.

Die richtige Flasche

Zum Mixen eignet sich ein sauberer Junmai oder ein fruchtiger Ginjo im mittleren Preisbereich. Den teuersten Daiginjo trinkst du besser pur und leicht gekühlt. Geöffneten Sake bewahrst du im Kühlschrank auf und trinkst ihn innerhalb weniger Wochen.

Typische Verhältnisse

Ein Saketini kann 50 ml Gin mit 15 bis 20 ml Sake verbinden, auf Eis gerührt. Ein Sake Highball nimmt etwa 60 bis 90 ml Sake und 90 ml kaltes Soda.